Nicht im Blick, dafür im Sinn

Nähe schaffen: Führung wird durch Remote Working
neu definiert

Mitarbeiter führen, Leader, Ansprechpartner oder „Kümmerer“ sein, diese Aufgaben sind ja im Normalfall schon mehr als genug für einen „klassischen“ Chef, der mit seinen Mitarbeitern in einem Büro oder einem Gebäude sitzt. Was aber, wenn „Management-by-Walking-Around“ nicht funktioniert, weil da keiner ist, der das mitkriegen würde? Weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, also die „Zu-Führenden“, draußen beim Kunden sind, sich berufsbedingt oft auf Reisen befinden, vom Homeoffice aus arbeiten oder sogar ihren Wohnsitz komplett verlegt haben? Wie bin ich Ansprechpartner, wenn keiner sieht, ob ich ansprechbar bin? Wie kann ich mich kümmern, wenn ich den Bedarf nicht erkennen kann? Meine Antwort: Wenn die räumliche Nähe fehlt, ist menschliche Nähe besonders wichtig.

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Aus den Augen, NICHT aus dem Sinn

Eine persönliche Sicht auf die Voraussetzungen
für Remote Working

Tiefschnee_JES

Ein Tag Homeoffice in der Woche? Das ist bei VEDA gang und gäbe. Was aber passiert, wenn das Homeoffice die Normalität wird, und der eine Tag Anwesenheit die Ausnahme? Für mich als Snowboarderin ist es ein bisschen wie Tiefschneefahren: Du bewegst dich auf fremdem Terrain, fühlst dich ein bisschen unsicher, ängstlich und angestrengt. Doch wenn du den Dreh einmal raus hast, ruhig und besonnen deine Schwünge ziehst, den Kopf hebst und die Aussicht genießen kannst, dann setzt ein wunderbares Gefühl des Erfolgs und der Freude ein. Weiterlesen

Ich war dann mal weg.

Review eines Sabbaticals: Den Entdeckungsdrang nach innen wenden

Hawaii

„Ich bin reif für eine Auszeit!“ Diese Erkenntnis hatte sich irgendwann unbemerkt eingeschlichen – zwischen Meeting, Managerrunde und Mittagessen. Die musste ich erst mal sacken lassen. Als Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens hat man schließlich Verantwortung, man ist gewohnt täglich Entscheidungen zu treffen, Präsenz zu zeigen, Führung vorzuleben … und so weiter. Und auch als Familienvater – da kann man ja nicht einfach mal den „Hape“ machen und sich auf Sinnsuche begeben. Oder doch? Weiterlesen

Sprechen Sie HR?

Damit wir uns im Jahr 2017 (noch) besser verstehen.

Word vocabulary made of wooden colorful letters on vintage background

Menschen, die aneinander vorbei reden, sind immer wieder willkommenes Objekt für Scherze. Schon allein die Verwechslung von „nach“ und „zu“ oder – für den Rheinländer – „mir“ und „mich“ oder auch Dialekt, Fremdworte oder -sprachen sind im Fehlgebrauch wahre Stimmungskanonen. Damit wir uns im Jahr 2017 weiterhin perfekt verstehen, hier (m)ein Glossar der HR-Trend-Worte. Es sind die Begriffe, die wir vermutlich nächstes Jahr öfter hören werden. Wie schon in unserem 2015er-Trendgewitter natürlich wieder alles total tendenziös und ohne Gewähr. Weiterlesen

Als Wegbereiter brauchen wir Persönlichkeit und hohe Beziehungskompetenz

Im Interview zu den Prinzipien agiler Führung erklärt Britta Redmann was Führung ausmacht und warum es sich auch (oder gerade) in der neuen Arbeitswelt lohnt, Führungskraft zu sein.

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Frau Redmann, Sie sagen, dass Führungskräfte die Wegbereiter der neuen Zusammenarbeit in den Unternehmen sind. Was zeichnet diese „neue Zusammenarbeit“ aus?

In einer agilen Arbeitswelt verlieren Zeit, Raum und geübte Routinen ihre Bedeutung. Die Aufweichung dieser Strukturen verlangt ein stärkeres Eingehen und Übereinbringen der individuellen Wünsche und Vorstellungen der Mitarbeiter an ihre Arbeits- und Lebensgestaltung mit den Zielen und Vorstellungen der Organisation. Neues Arbeiten schafft somit einerseits Freiräume – auf der anderen Seite ist eine erweiterte und vor allem stetige Qualifikation von Mitarbeitern absolut notwendig. Durch die Aufhebung von typischen Bindungsmitteln wie Arbeitszeit und Präsenz wird eine Passung von Mitarbeitern und Kultur des jeweiligen Unternehmens noch gewichtiger. Dies gilt dann umso mehr für eine Sicherstellung der Unternehmenszielerreichung. Wie motiviere ich Mitarbeiter zu Unternehmens“treue“, Verantwortung und Veränderung, wenn ich keinen oder immer weniger physischen „Zugriff“ auf sie habe?

Ja genau – Und wie mache ich das? Weiterlesen

New Work ist wie Krise, nur besser!

Wenn alle anpacken … ist das morgen schon vergessen?

Close up of rowing team race

Was haben Krisen mit New Work zu tun? Sie sind beispielhaft für Situationen, in denen „Wir“ und „Werte“ gelebt werden. Und wer´s richtig macht, nutzt diesen Impuls, um die Dinge künftig besser zu machen.
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Blogparade der Zukunft Personal: Digital Employee Experience #DigiEmX

Digitalisierung ohne Ende – aber wo bleiben die Mitarbeiter? Wir wissen es!

Konfetti bunt mit weiem Holz Hintergrund

Die Zukunft Personal hat zur Blogparade aufgerufen. Das Thema: „Digital Employee Experience #DigiEmX: Digitalisierung ohne Ende – aber wo bleiben die Mitarbeiter?

Der Titel stellt etwas zynisch die Frage, ob die Digitalisierung etwa nur einen Selbstzweck verfolgt. So schreibt Stefanie Hornung in ihrem Blogartikel: „Bei allem Eifer möchten wir aber an den zentralen Sinn und Zweck dieses Unterfangens erinnern: Die Technik soll den Menschen, sprich den Beschäftigten, dienen. Vergessen wir vor lauter Digitalisierung bisweilen die Mitarbeiter?“

Das können wir bei VEDA ganz klar beantworten: Nein! WIR vergessen die Mitarbeiter nicht! Das Thema der Blogparade hätte für uns nicht passender gewählt sein können. Denn wir beschäftigen uns bereits lange mit beidem: der Digitalisierung, sprich der digitalen Technologie, und ihrer Rolle für die Unternehmensrealität und den Arbeitsalltag, also für die Mitarbeiter. Neudeutsch: Wir beschäftigen uns mit New Work und welche Auswirkungen die neue Arbeitsweise auf Unternehmen hat.

Culture first – Digitalisierung beginnt mit der Reflexion der Unternehmenskultur
Denn für uns ist eines klar: Zwar können wir uns der Digitalisierung nicht mehr entziehen (und das ist auch gut so!), aber die digitale Transformation ist erst in zweiter Linie eine technologische Herausforderung. In erster Linie geht es um Kultur, im Unternehmenskontext natürlich um die Unternehmenskultur. Und diese wird nun einmal maßgeblich von den Menschen und deren Werten, Einstellungen und Entscheidungen geprägt. Erfolgreiche Digitalisierung beginnt IMMER mit der Reflexion der eigenen Kultur. Hier setzt die Digitalisierung also ganz analog an. Digitalisierung analog? Was soll das bedeuten? Weiterlesen

Changeprozesse in Unternehmen

Ein Interview mit beraten und befähigen

Wenn ich kluge Menschen kennenlerne, dann frage ich denen einfach Löcher in den Bauch. Das war schon immer so. Als ich Iris Pfafferott und Alice Ebner das erste Mal traf, war mir klar: Die beiden Frauen sind superklug und zudem auch noch supersymphatisch und ich möchte ganz viel von ihnen lernen. So ist die Idee zu einem kurzen Interview für unseren Blog entstanden. Here you go: Weiterlesen

Wenn Unternehmen kollaborieren und alle profitieren

Ein Sommerabend bei der VEDA GmbH

Blogbild

Am 12.09. fand bei uns in den VEDA-Hallen ein XING-Event zum Thema „Führung 4.0“ aus der Reihe Know-how statt. Aber wie kam es eigentlich dazu? Hier die ganze Geschichte:

Eines Tages, auf der Messe Personal Swiss, stand ein netter Typ an unserem Messestand und stellte sich vor. Er sei aus Düsseldorf, Führungskräfteentwickler, 25 Jahre Geschäftsführer der DGFP gewesen und habe von einer Bekannten erfahren, dass VEDA eine tolle neue Social Business Collaboration-Software namens VEDA Horizon entwickelt habe, mit der Vernetzung und Wissensaustausch im Unternehmen erleichtert wird. Er sei sehr daran interessiert, diese Software kennenzulernen, denn sie könnte wertvoll für seine Kunden sein. Sein Name: Christoph Hauke.

Hauke, außerdem Mitglied der German Speakers Association, war an diesem Mittwoch im April als Speaker auf der Personal Swiss engagiert und ich dachte mir: „Den gucke ich mir doch direkt mal an!“ Weiterlesen

Die Notwendigkeit der Digitalisierung in modernen Unternehmen

Warum sich Sturheit nicht lohnt!

Altes Telefon

New Work, People Management, Digitalisierung – das alles sind Begriffe, die oft im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung und Modernisierung von Unternehmen auftauchen. In diesem Artikel gehe ich auf die Bedeutung, den Nutzen und letztendlich die Notwendigkeit der Digitalisierung ein.

Um den Nagel auf den Kopf treffen zu können, muss ich beim Gegenteil der modernen Firma beginnen – einem Unternehmen, das sich strikt gegen die Nutzung von neuen Technologien wehrt.

Dieses Unternehmen platziere ich nun zum besseren Verständnis in das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts, in dem das Telefon an Popularität gewann und die bis dahin genutzten Telegraphen vom Markt verdrängte. Nun stellen Sie sich den Chef ebendieses Unternehmens in besagter Zeit vor, der sich folgendermaßen dazu äußert:

„Der Telegraph hat uns immer gute Dienste geleistet und für unsere Zwecke reicht er vollkommen aus. Wir werden uns kein Telefon anschaffen!“ Weiterlesen