Bürohund - unser vierbeiniger Feelgood Manager

Warum der Besuch in der Personalabteilung jetzt länger dauert.

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Ich hatte schon immer den Traum einen Hund zu adoptieren. Mir war aber auch klar, dass ich mit einem Vollzeitjob eine gute Lösung brauche und das bedeutete nicht, dass ich den Hund täglich zu einem Hundesitter bringe oder viele Stunden alleine lasse.

Als ich 2016 bei der VEDA startete und dem ersten Bürohund begegnete, festigte sich der Wunsch den Job mit einem Hund zu verbinden. Meine Team-Kollegen outeten sich als Hundefans, die Räumlichkeiten passten zu einem neuen Teammitglied und auf die Freigabe der Geschäftsführung musste ich auch nicht lange warten.

Im Sommer 2019 war es dann soweit. Ella, die ursprünglich aus Rumänien kommt, zog bei uns ein und damit begann auch unser dreiwöchiger Urlaub damit sie ganz in Ruhe bei uns ankommen konnte. Ella war zu dem Zeitpunkt bereits geschätzte 10 Jahre alt. Wir haben uns aufgrund unserer Lebenssituation und unserer Vorstellung von einem Leben mit Hund ganz bewusst für einen älteren Hund entschieden. Und unser Plan ging einwandfrei auf: So wie wir Ella drei Monate vorher in ihrer Pflegestelle in Münster kennengelernt haben war sie auch in unseren vier Wänden und es passte perfekt. Ella brauchte kein Potty-Training, war also stubenrein, liebte ihre Box, in der sie sich zurückziehen konnte und genoss die Zeit als Einzelhund.

Und weil sie sich so schnell bei uns eingelebt hat, haben wir die Kollegen bereits in der zweiten Urlaubswoche im Büro besucht. Für andere Hunde interessiert sich Ella sehr wenig aber Menschen liebt sie über alles. Daher war ein volles Büro und viele Besucher*innen die ihr Aufmerksamkeit schenken ein wahr gewordener Traum. Und auch der*die ein oder andere Besucher*in in unserem Büro hat sich über Ella gefreut - denn es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass Bürohunde positive Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre haben. Hunde aktivieren bei uns Menschen den Ausstoß des Hormons Oxytocin, auch als “Liebeshormon” bekannt. Oxytocin aktiviert im menschlichen Organismus beispielsweise das Belohnungshormon Dopamin.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Besucher*innen, die nicht zwingend mit Ella kuscheln wollen oder Momente in denen Ella einfach ihre Ruhe haben möchte. Beides wird ausnahmslos akzeptiert und jede*r kriegt seinen Raum, den er*sie braucht.

Im Endeffekt ist VEDA als Arbeitgeber für mich wesentlich wertvoller durch die Option einen Bürohund mitbringen zu können. Ich konnte aufgrund meines Arbeitgebers meinen Traum vom eigenen Hund erfüllen und bin dafür sehr dankbar.