Ho Ho Handel: Personaleinsatz im Weihnachtsgeschäft planen

Mit Personaleinsatzplanungstool die Adventzeit genießen

 

„Rekordumsatz im Weihnachtsgeschäft erwartet" „Weihnachten: Handel erwartet steigenden Umsatz“ „Die Geschäfte werden an diesem Wochenende aus allen Nähten platzen: Der Einzelhandel rechnet kurz vor Weihnachten mit dem höchsten Umsatz des Jahres“

Bildquelle: © fotoknips - Fotolia

Diese und ähnliche Schlagzeilen sind typisch in der Vorweihnachtszeit. Klar ist damit auch, dass diese Zeit für den Handel besonders wichtig ist – hier wird ein Großteil des Jahresumsatzes getätigt. Vier Wochen vor Weihnachten beginnt im Einzelhandel das Weihnachtsgeschäft.

Was bedeutet das konkret?

In dieser Zeit werden je nach Branche bis zu 30 bis 40 % des Jahresumsatzes erzielt

In absoluten Euro-Beträgen bedeutet dies:

Mit erhöhtem Umsatz geht i.d.R. auch ein erhöhtes Kundenaufkommen in dieser Zeit einher. Als Kunde erwarte ich drei Dinge:

    Produktauswahl in ausreichender Menge
    Ansprechbares (verfügbares), fachkundiges und freundliches Personal
    Möglichst kurze Schlangen an Kassen

Durch eine zielgerichtete Planung kann ein Einzelhändler alle drei Punkte für seine Kunden gewährleisten und damit auch den geplanten Umsatz realisieren. Basis dieser Planung ist der prognostizierte Absatz. Punkt 1 meiner oben genannten Kundenerwartungen kann dann durch eine rechtzeitige Bestellung ausreichender Mengen der entsprechenden Produkte gewährleistet werden. Bei den Punkten 2 und 3 kann ein Personaleinsatzplanungstool hilfreiche Dienste leisten. Hier wird der prognostizierte Absatz mit Hilfe einer definierten Stundenleistung (wie viel Umsatz kann ein Mitarbeiter durchschnittlich pro Stunde generieren?) in dafür benötigtes Personal umgerechnet. Unter Berücksichtigung der Anzahl benötigter Mitarbeiter sowie der benötigten Qualifikationen und Verfügbarkeiten der Mitarbeiter ist eine zielgerichtete Einsatzplanung möglich. So verhindert man, dass zu viel oder zu wenig Personal eingeplant wird. Häufig wird im Einzelhandel für die umsatzstarke Weihnachtszeit schon in den Monaten zuvor Zeit „angespart“ indem Mitarbeiter Minusstunden auf dem Zeitkonto aufbauen, die dann im Dezember durch längere Arbeitseinsätze und Samstagsarbeit wieder abgebaut werden. Dies hilft, um kurzfristig geplante, und unter Umständen kostspielige, Überstunden zu vermeiden. Im Endeffekt bestimmt der prognostizierte Absatz die Personaleinsatzplanung. Das Feintuning geschieht über die Stundenleistung, die Analyse der Kundenfrequenz und die Festlegung benötigter Qualifikationen. Ich wünsche Ihnen eine genussreiche und absatzfreudige Weihnachtszeit! :-) Co-Autorin: Katja Schauer, Leiterin Vertrieb, MEP24 Software GmbH.