IBM i & Power Systems: Trends und Entwicklungen im Überblick

Über vier Jahrzehnte ist IBM i mittlerweile schon im Einsatz. Hier erfahren Sie Entwicklungen und Trends für den Ausblick 2021 und darüber hinaus.

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Über vier Jahrzehnte ist IBM i mittlerweile schon im Einsatz. Da ist es Zeit, Fakten, Trends und wichtige Entwicklungen für den Ausblick 2021 und darüber hinaus zu sammeln, die wir Ihnen hier nicht vorenthalten wollen.

Von der Unterhaltungsbranche bis zum Einzelhandel, von der Fertigung bis zu Finanzdienstleistungen, von gemeinnützigen Organisationen bis zu weltweiten Vertriebsgesellschaften – IBM i und Power Systeme werden von vielen Anwendern als zuverlässige Plattform für Geschäftsapplikationen genutzt. Und all diese Unternehmen vertrauen darauf, dass ihre geschäftskritischen Anwendungen auch weiterhin zuverlässig laufen.

Die Zukunft von IBM i: Roadmaps im Überblick

Zumindest der Blick auf die Roadmaps verrät, dass Sie noch lange auf IBM i bauen können. Dabei gibt es gleich Zwei an der Zahl: Die IBM i Produkt-Roadmap sowie die IBM i Support-Roadmap. Beide liefern wichtige Erkenntnisse zu den Investitionen von IBM in das Produktportfolio und zur Lebensdauer jeder Version. Big Blue hat sich verpflichtet, IBM i bis mindestens 2032 und darüber hinaus zu unterstützen – und so sieht der Supportplan im Detail aus:
 

  • IBM i 7.2 wird bis 2022 unterstützt
  • IBM i 7.3 wird bis 2023 unterstützt
  • Das aktuelle Release IBM i 7.4 wird bis 2026 unterstützt
  • IBM i Next erhält Support von Anfang 2022 bis 2030
  • IBM i Next +1 erhält Support von 2025 bis 2032 und darüber hinaus

Was die IBM i Produkt-Roadmap angeht, so wird alle zwei bis vier Jahre ein neues Hauptrelease freigegeben, das umfangreiche Verbesserungen und neue Funktionen bereitstellt. Hinzu kommen die Technology Refreshes (TR), die in regelmäßiger Frequenz Optimierungen mit sich bringen.

Hardware-Highlight: POWER10 steht in den Startlöchern

Neben der Software braucht es natürlich auch passende Hardware, die leistungs- und damit zukunftsfähig sein muss. Die POWER9 Prozessoren werden noch lange unterstützt. Aber auch beim „harten Blech“ setzt IBM auf Innovation, die bis Ende 2021 verfügbar sein soll: Der POWER10-Prozessor der nächsten Generation enthält neue Technologien, die Unternehmen besonders bei Workloads mit hohem Rechen-, Speicher- und Bandbreitenaufwand unterstützen können.

So soll der aus 7-Nanometer-Fertigung stammende IBM POWER10 in Sachen Energieeffizienz, Auslastungskapazität und Containerdichte um bis zu dreimal leistungsfähiger als sein POWER9-Vorgänger sein. Bei KI-Algorithmen verspricht IBM sogar eine bis zu 20-fache Steigerung. Wir sind gespannt!

Die Strategie von IBM i: andauernde Innovation

Natürlich ist sich IBM auch der ständigen Herausforderungen bewusst, die die digitale Transformation für Unternehmen aller Art mit sich bringt. Aus diesem Grund fußt die Strategie für das IBM i Portfolio auf wesentlichen Bereichen.

Lösungen als oberste Priorität: Anfang 2020 mussten viele Organisationen sich verstärkt auf Remote-Arbeit und notwendige Anpassungen ihrer Geschäftsmodelle konzentrieren. Generell hat die Pandemie den Bedarf an flexiblen Arbeitsumgebungen, die Nutzung mobiler Lösungen, die Implementierung der Cloud wie auch die Nutzung anderer fortschrittlicher Lösungen zementiert. So ist klar, dass IBM i auch in Zukunft den integrierten Mehrwert bieten wird, den es zur Bewältigung kommender Herausforderungen braucht.

Mehr Auswahl durch Open Source: Schon seit über 20 Jahren umfasst IBM i offene Technologie – und in den letzten Jahren nahm die Anzahl der auf IBM i verfügbaren Open Source-Programme und Umgebungen exponentiell zu. Dies wird ein strategischer Eckpfeiler bleiben, da die Bereitstellung von offenen Optionen es ermöglicht, Innovationen mit Technologien durchzuführen, die den eigenen Anforderungen entsprechen. Auch lassen sich so verstärkt junge Talente ansprechen und an das eigene Unternehmen binden.

In Sachen Software und Hardware stets up-to-date 

Im regelmäßigen und verlässlichen Rhythmus liefert IBM neue Betriebssystemsoftware und Hardware. Dabei können die bereitgestellten Verbesserungen klein oder recht umfangreich sein – zum Beispiel Funktionen wie RPG im freien Format, Temporal Support in Db2 oder auch die Möglichkeit, NVMe-Laufwerke an POWER9 Rechner anzuschließen.

Für Unternehmen birgt das Update auf aktuelle Hardware- oder Software-Versionen natürliche immer ein gewisses Risiko. Aber gerade, weil die IBM i- und IBM POWER-Architekturen auf einer unabhängigen Schnittstelle (Technology Independent Machine Interface, TIMI) basieren, lassen sich beide Upgrades bei minimalem Risiko auch gleichzeitig ausführen. Die TIMI fungiert dabei als Bindeglied zwischen Hardware und Software, da sie Änderungen mit der neuen Version des Betriebssystems auf die Hardware überträgt oder es neuer Hardware ermöglicht, mit älteren Betriebssystemen zu kommunizieren.

IBM i & Power Systems: Wettbewerbsvorteile wie eh und je

Unternehmen, deren Anwendungen auf IBM i und Power Systemen laufen, haben und gewinnen auch in Zukunft deutliche Wettbewerbsvorteile. Hier nur die wichtigsten Argumente auf einen Blick:

  • Dank der begrenzten Ressourcen, die für das tägliche Management benötigt werden, ergeben sich geringere Betriebskosten (TCO) für das System.
  • Die hohe Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit der zugrunde liegenden Power Systems-Hardware bietet Unternehmen eine hohe Sicherheit für ihre geschäftskritischen Anwendungen.
  • Die entwicklerfreundliche Affinität der Plattform zu modernen Sprachen und Open Source-Lösungen unterstützt Innovationen und kann dabei helfen, den fortschreitenden Schwund an Fachwissen zu dämpfen.

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