Mit IBM FlashSystem für die Zukunft gerüstet

Wir verraten, was es über die IBM FlashSystem-Familie 5000, 5030, 5100 und ihre neuen Mitglieder 7200, 9200 und 9200R zu berichten gibt.

Bildquelle: Adobe Stock / Corona Borealis

Daten treiben die moderne Geschäftswelt an. Für Unternehmen, die IBM i auf Power Servern einsetzen, gilt das mehr denn je. Eine Speicherfamilie, die das mit viel Innovationskraft beherzigt, heißt FlashSystem. Wir verraten, was es über die einzelnen Mitglieder zu berichten gibt.

Wenn es um einfachen wie kostengünstigen Storage mit modernen Funktionen geht, sind Speichersysteme von IBM seit langem gefragt. Vor allem das Flash Array-Portfolio (vormals IBM Storwize), das erst kürzlich Zuwachs bekommen hat: IBM FlashSystem 5000, 5030, 5100 sowie 7200, 9200 und 9200R. Das Ziel: Eine umfassende Storage-Plattform bieten, mit der sich die Speicherinfrastruktur vereinfachen, Komplexität reduzieren und Kostenbilanz verbessern lässt.

Entry, Midrange, High-End – für jede Anforderung der passende Storage

IBM deckt mit der FlashSystem-Familie die unterschiedlichsten Kundenanforderungen ab. Die gemeinsame Speichersoftware-Plattform Spectrum Virtualize stellt dafür alle Typen bereit – Bare-Metal-, virtualisierte, Container- und Hybrid-Multicloud-Speicher. Dazu lassen sich die Flash-Speicher in vorhandene Storage-Systeme integrieren – mehr als 500 Produkte verschiedenster Hersteller werden laut IBM unterstützt. Und natürlich funktionieren die neuen Flash-Systeme mit einer Vielzahl von Betriebssystemen – allen voran natürlich IBM i. Hier die einzelnen Mitglieder der FlashSystem-Familie kurz vorgestellt:

Entry Enterprise: Einen kostengünstigen Einstieg in die Welt der schnellen Flash-Speicher bieten die Systeme 5000, 5030 und 5100. Letzteres lässt sich mit FlashCore-Modulen (FCMs) mit bis zu komprimierten 38,4 Terabyte oder auch mit NVMe-SSDs von 800 Gigabyte bis 15,36 Terabyte bestücken. IBM verspricht bis zu 900.000 IOPS, eine Latency von unter 70μs und eine maximale Bandbreite von 15 GByte/s.

Midrange Enterprise: Für mittelgroße Firmenumgebungen vereinen die FlashSystem-Speicher 7200 End-to-End- NVMe- und hybride Multi-Cloud-Funktionen. Sie sollen bis zu 9,2 Millionen IOPS und einen Durchsatz von maximal 128 GByte/s erreichen.

High-End Enterprise: Das neue IBM NVMe FlashSystem 9200 ist ein All-Flash-Array für den absoluten High-End-Bereich. Laut IBM liefert das System maximal 18 Mio. IOPS und 180 GB/s pro 4-Wege-Cluster. Beim FlashSystem 9200R steht das R für „Rack“ – Kunden erhalten ein von IBM erstelltes, getestetes und vollständig konfiguriertes Speichersystem.

Vorteile von IBM FlashSystem auf einen Blick:
 

  • Leistung, Skalierbarkeit, Funktionalität, Verfügbarkeit oder Einstiegspunkt – durch den vereinheitlichten Satz von Software, Tools und Schnittstellen deckt die FlashSystem-Familie verschiedenste Speicheranforderungen ab.
  • FlashSystem 7200, 9200 und 9200R verfügen über eine vollständig NVME-basierte Architektur und unterstützen die dreifache SCM-Kapazität (Storage Class Memory) – ideal für die Anforderungen größerer Workloads, die extrem geringe Latenzzeiten benötigen.
  • Alle neuen Systeme bieten eine hohe Skalierbarkeit: IBM FlashSystem 5010 skaliert bis zu 12PB und das FlashSystem 5030 bis zu 30,8PB, während FlashSystem 5100, 7200, 9200 und 9200R jeweils bis zu maximal 32PB skalierbar ist.
  • Die transparente Speicheroptimierung und hohe Flexibilität sind besonders hilfreich, wenn es um die Migration von Daten aus vorhandenem Speicher auf ein beliebiges neues IBM FlashSystem-Modell geht.
  • AI-gestütztes Easy Tier verschiebt Daten automatisch zwischen den Tiers, um Kosten und Leistung zu optimieren. Zudem können IT-Administratoren die Tiering-Bewegungen mithilfe von IBM Storage Insights stets im Auge behalten.

Update der Midrange- und High-End-Mitglieder

In den letzten zwei Jahren hat IBM die End-to-End-NVMe (Non-Volatile Memory Express) Technologie integriert, neue Formfaktor-FlashCore-Module (FCM) hinzugefügt und neue SCM-Laufwerke (Storage Class Memory) aufgenommen.

Und die erst im November 2020 aktualisierten IBM FlashSystem 7200 und 9200 bieten jetzt noch niedrigere Latenzen, mehr Kapazität, eine bessere Leistung sowie Verfügbarkeit für physische, virtuelle oder Container-Workloads.

So hat IBM die maximale Anzahl der SCM-Laufwerke pro FlashSystem 7200 oder 9200 Steuerungsgehäuse um das Dreifache auf insgesamt 12 erhöht. Die SCM-Laufwerke können mit FCMs und Standard-NVMe-Flash-Laufwerken gemischt werden, was die Leistung für jeden einzelnen Anwendungsfall optimiert. 375 GB und 750 GB Intel Optane sowie 800 GB und 1.600 GB Samsung Z-SSD SCM-Laufwerke werden unterstützt. Auf dem Chip-Level bieten sie Antwortzeiten im Nanosekunden-Bereich.

IBM FlashSystem – mit passendem Dienstleister noch effizienter

Keine Frage: Die FlashSystem-Familienmitglieder sind leistungsfähiger als je zuvor. Und wer Investitionen in die IT-Infrastruktur plant und von mehr Effizienz, Agilität, Kapazität und Wirtschaftlichkeit profitieren möchte, kommt an IBM FlashSystem nicht vorbei: Von den Einstiegsmodellen bis hin zu extrem schnellen NVMe All-Flash-Arrays wird die Familie allen Preis- und Leistungserfordernissen gerecht.

Was es dann noch für eine reibunglose Umsetzung braucht, ist ein IT-Dienstleister, der nicht nur in puncto IBM i und Power Server ein Experte ist, sondern auch das nötige Know-how für Flash-Storage besitzt. Oder besser: Ein direkter Ansprechpartner, der Ihnen alle Fragen rund um den Betrieb und das Management Ihrer IT-Infrastruktur beantworten kann.

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