Transparenz in der Führung

Leitmotiv guter Mitarbeiterkommunikation.

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Im März 2020 hat Gallup, eines der global führenden Markt- und Meinungsforschungsinstitute, 1.000 deutsche Beschäftigte zu ihrer Einschätzung des betrieblichen Krisenmanagements befragt. Diese Blitzumfrage fiel damit in die Anfangsphase der großen Unsicherheit, welche wirtschaftlichen Folgen die Corona-Pandemie mit sich bringen wird. Zwei der sechs Fragen zielten explizit auf die betriebsinterne Kommunikation ab. Mehr als die Hälfte der Befragten sah Nachholbedarf darin, wie ihr Arbeitgeber einen klaren Maßnahmenplan kommunizierte, und knapp 50 Prozent fühlten sich ungenügend über die allgemeinen Entwicklungen in ihrem Unternehmen informiert.
    
Transparenz in der Unternehmenskommunikation scheint also gerade in Krisenzeiten ein Leitmotiv zu sein, das viele Beschäftigte mindestens wertschätzen, wenn nicht gar aktiv einfordern. In vielen Unternehmen fällt die Mitarbeiterkommunikation in den Aufgabenbereich von Personalern, die mithilfe von Transparenz als Maxime das positive interne Betriebsklima und die langfristige Bindung der Belegschaft maßgeblich mitgestalten.

Doch was bedeutet Transparenz eigentlich? Transparente Kommunikation im Betrieb meint die Aufklärung der Belegschaft zu operativen Abläufen und organisatorischen Strukturen. Sie betrifft ebenso die strategische Ausrichtung für die Zukunft des Unternehmens. Im besten Fall werden Angestellte rechtzeitig und vollumfänglich über Unternehmensvorgänge benachrichtigt. Gleichzeitig gilt es zu verhindern, dass sich die Belegschaft von einer Informationsflut über unzählige Kanäle überfordert fühlt.

Transparente Führung ist also gleichzeitig ein Führungsstil und Kommunikationsprozess, der aktive Steuerung und angemessene Werkzeuge braucht. Häufig verwendete, mittlerweile oft digitale Mittel sind Intranet, Newsletter, Mitarbeiterzeitschriften oder Schwarze Bretter. Eine zentrale Plattform hat den Vorteil, dass die Mitarbeiter nicht den Überblick über diverse Kommunikationskanäle behalten müssen. Gute HR-Software enthält darüber hinaus meist Selfservice-Möglichkeiten, mit denen die Belegschaft auf eigene personalrelevante Daten wie Zeitkonto oder Lohnabrechnungen zugreift. Auch das dient einem transparenten Klima – gerade jetzt, wenn Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten. Gelingt eine transparente interne Unternehmenskommunikation, so fördert sie zum einen die Zufriedenheit und damit die Loyalität der derzeitigen Belegschaft. Sie kann zum anderen nach außen unternehmenskulturelle Strahlkraft entwickeln und potenzielle künftige Fachkräfte ins Unternehmen locken.

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