Warum IBM i und Open Source ein starkes Team sind

Wie Sie IBM i zugänglicher machen können

Bildquelle: Alex from the Rock / Adobe Stock

IBM i-Anwendungen werden aktiv weiterentwickelt, Unternehmen betreiben wichtige Geschäftsprozesse auf der Plattform. Und der Open Source-Trend setzt sich fort: Warum sollte man auch das Rad neu erfinden, wenn es schon eine Vielzahl an Bibliotheken gibt? Wir verraten, wie Open Source Innovationen beschleunigen, neue Entwickler ansprechen und IBM i auch zugänglicher machen kann.

IBM i ist proprietär und steht unter privater Lizenz. Zur Ergänzung des streng geheimen Codes, der auf Power Servern ausgeführt wird, gibt es überraschend viel Open Source-Software, die für die Plattform verfügbar ist. Das ist gut so, denn immer mehr Unternehmen wenden sich offenen Technologien zu, um sich für die Zukunft zu positionieren.

Node.js, SQL, PHP & Co. ¬– Open Source als strategische Entscheidung

Laut einer IBM i-Umfrage verwenden derzeit 26 % der IBM i-Anwender Node.js, eine Open Source-JavaScript-Laufzeitumgebung. Und auch, wenn diese Zahl noch klein erscheinen mag, ergab eine aktuelle Red Hat-Umfrage, dass insgesamt 95 % der 1.000 befragten IT-Verantwortlichen Open Source für strategisch wichtig hält.

IBM trieb die Integration stets voran: Was bei AS/400 mit Apache, Perl und Java vor knapp zwanzig Jahren begann, wurde mit Kerberos, PHP und Samba über die Jahre fortgesetzt. Tools wie Git, nginx, Node.js und Orion kamen hinzu. Die hauseigene RPG- wie auch COBOL-Umgebung lässt sich durch zahlreiche Programmiersprachen wie SQL, Java, .NET, PHP, C und C++ erweitern, um nur einige zu nennen.

IBM hat also viel getan, um die Power Plattform auf Nicht-RPG-Programmierer auszudehnen und auch, um bestehenden IBM i-Entwicklern Zugang zu neuesten Web-Technologien zu ermöglichen. Hier finden Sie eine allgemeine Zusammenfassung der Open-Source-Unterstützung für IBM i.

Die beste Möglichkeit, vorhandene Technologie zu nutzen

Das tolle an Open Source ist, dass Menschen auf der ganzen Welt ihren Beitrag zur offenen Software-Kultur leisten. Und da Millionen die gleichen Technologien verwenden, stehen für Entwickler, die etwas Neues lernen oder ihre Fähigkeiten erweitern möchten, viele Ressourcen bereit.

Anstatt also eine Technologie auf Basis interner Fähigkeiten auszuwählen, können Unternehmen überlegen, ob sich akute Geschäftsprobleme durch bereits erstellte Anwendungen lösen lassen. Und indem bereits verfügbare Bibliotheken genutzt werden, anstatt das Rad neu zu erfinden, werden auch die eigenen IT-Ressourcen entlastet.

Das Ökosystem ist einfach riesig. Und so behaupten wir, dass Open Source ein großer   Vorteil für die Power Plattform und damit nur einer der Gründe ist, warum IBM Power Systems mit „i“ immer noch so zukunftsfähig ist.

Großer Bewerberpool für offene Innovations-Kultur

Zusätzlich gewinnen Unternehmen beim Einsatz von Open Source mehr Freiraum bei der Suche und Einstellung von fähigen Mitarbeitern. Denn wie wir alle wissen, ist der IT-Fachkräftemangel groß und es ist wohl einfacher, einen PHP-Entwickler als einen RPG-Programmierer zu finden. Und wer sagt denn, dass der neue Mitarbeiter dann nicht in der Lage ist, RPG zu lernen und bestehend Anwendungen zu warten und zu erweitern.

Zusätzlich zur Einstellung von Entwicklern mit Open Source-Erfahrung können Unternehmen auch verstärkt auf eine offene Lernkultur bauen, um bei allen möglichen Herausforderungen voranzukommen.

Fülle an Funktionen für iBM i dank Open Source

Klar ist, dass Open Source eine Fülle neuer Funktionen in IBM i eingebracht hat. Optimale Voraussetzungen also, um die eigenen Geschäftsanwendungen und Innovationen mit der bewährten Plattform weiter voranzutreiben. Klar ist auch, dass Open Source Sie davon abhalten kann, Ihre aktuellen und zukünftigen Optionen nur an die eigenen Fähigkeiten zu binden. Und das macht Sie am Ende deutlich flexibler.

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