Abteilungen im Höhenflug

Was ein Klettergarten mit Teambuilding zu tun hat

IMG_6434_bea2 Teambuilding ist mittlerweile zu einem geflügelten Wort geworden. Regelmäßig hört man Sätze wie: „Wir könnten auch nochmal etwas unternehmen, um das Team zu stärken.“ Fast alle Unternehmen schicken deshalb ihre Mitarbeiter zu Teambuilding-Events, die den Zusammenhalt verbessern sollen. Doch bringen diese Maßnahmen wirklich etwas, oder wird hier nur Geld verbrannt? Ein Erfahrungsbericht.

  Es kann beginnen... Am Freitag ging es für uns los. Wir trafen uns mit den Mitarbeitern aus zwei Abteilungen vor dem Aachener Klettergarten. Es war also Teambuilding angesagt. Das Wetter spielte zwar nicht wirklich so mit, wie wir es uns erhofft hatten, trotzdem waren alle bestens gelaunt. Nachdem wir den Klettergarten, der sich in einer traumhaften Lage im Wald befindet, betreten hatten, wurde es einigen von uns gleich etwas schummrig. Die Parcours waren ganz schön hoch! Das gebuchte Programm begann mit dem Anlegen der Sicherheitsgurte. Nachdem diese bei allen mehr oder weniger bequem saßen, folgte die Einweisung unseres Kletterguides. Um ein Gefühl für die verschiedenen Aufgaben zu bekommen, mussten alle Teilnehmer einen Einsteiger-Parcour auf ungefähr einem Meter Höhe bewältigen. Hierbei wurden uns die verschiedenen Karabiner, Sicherungstechniken und Gefahren erklärt und in verschiedenen Situationen geübt. Danach ging es auch schon los, und wir durften uns durch die verschiedenen Routen hangeln, schwingen oder klettern. Der Hochseilgarten bietet 12 verschiedene Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und Höhen bis zu 25 Meter.   Ängste überwinden Zur gleichen Zeit wie wir, befand sich eine Gruppe von Mädchen im Hochseilgarten, die wohl alle zwischen 10 und 12 Jahren waren. Als der Guide seine Einführung beendet hatte, rannten die Mädchen los und hätten wohl am liebsten gleich mit dem schwersten Parcour begonnen. Das sah bei uns zunächst nicht so aus. Aber nach einigen ehrfürchtigen Blicken bewegten auch wir uns geschlossen in Richtung der Stationen. Im Nachhinein wurde diese vornehme Zurückhaltung mit dem Satz: „In dem Alter hätten wir das auch gemacht!“ gerechtfertigt. Wie in der Einführung empfohlen, begannen die meisten von uns mit einem recht einfachen Parcour, um sich dann „weiter durchzuarbeiten.“ Nach einer ersten Probierphase hatten sich schnell Kleingruppen gefunden, die sich gemeinsam in das Abenteuer stürzten. Sehr schnell wurde uns deutlich, dass es viel einfacher ist, die Parcours zu meistern, wenn man mindestens einen Mitstreiter bei sich hat. Bei einigen Stationen wäre es alleine deutlich schwieriger gewesen, Stühle heranzuziehen, ins Leere zu springen oder auch einfach auf einem Drahtseil zu balancieren. So gelang es - teilweise durch das gute Zureden der anderen - allen Teammitgliedern ihre Angst zu überwinden, und sich auf das Abenteuer Klettergarten einzulassen. IMG_2248_bea Als einige von uns sich am Ende sogar dazu überwunden hatten den schwersten Parcour (die gefürchtete Nummer 12) zu bestreiten, wurde dieser von den Kletterguides leider geschlossen. Schuld sei der starke Wind, hieß es. Bis heute ist allerdings ungeklärt, ob nicht ein ängstlicher Kollege darum gebeten hat abzubrechen.   Abschluss in lockerer Atmosphäre Den Tag haben wir mit einem leckeren, gemeinschaftlichen Essen in einem Aachener Restaurant abgeschlossen, bei dem wir uns über die verschiedenen Parcours, aber auch über andere Dinge in lockerer Atmosphäre unterhalten haben. Dieses Essen schien allen Mitarbeitern eine Menge Freude zu bereiten, da wir uns auch mal mit Ruhe und außerhalb des Arbeitsstress über dieses und jenes austauschen konnten. So wurden sowohl die schönen Dinge des Lebens, als auch die ernsteren Themen diskutiert.   Ja, ein Teamtag lohnt sich! Abschließend kann ich sagen, dass während des Teambuildingausflugs nicht nur alle viel Spaß hatten, sondern ich es durchaus für sinnvoll halte, eine solche  Maßnahme durchzuführen. Mitarbeiter haben so die Chance sich einmal außerhalb des Arbeitsalltags kennen zu lernen. Zudem kann man aus der Zusammenarbeit unter den Mitgliedern der Abteilungen einiges auf das Arbeitsleben übertragen. Viele Aufgaben lassen sich sowohl beim Klettern, als auch im Job als Team deutlich besser meistern. Als Fazit kann ich also festhalten, dass man neben einer Menge Spaß auch einige Rückschlüsse auf den Job ziehen kann. So ist mir in luftiger Höhe klar geworden, dass schon kleine Tipps eine Aufgabe deutlich erleichtern können.

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