Auslandssemester in Bangkok

Duales Studium mal anders

Bangkok_Obststand Seit ungefähr einer Woche bin ich jetzt in Bangkok. Sofort bei der Ankunft konnte ich spüren, dass das Leben hier ist ganz anders ist, als in Deutschland.

Ankunft am Bangkok International Airport Gegen 14 Uhr thailändischer Zeit sind mein Kommilitone Marius und ich in Bangkok gelandet. Während uns im Flughafen noch eine angenehm temperierte Klimaanlage empfing, wurden wir am Taxistand von schwülen 35° begrüßt. Das Wetter war schon mal die erste Umstellung. Trotz kurzer Hose und Flip-Flops ist ein kurzer Gang zum Supermarkt tatsächlich eine sportliche Betätigung. Als wir nach einer abenteuerlichen Taxifahrt (ca. 35 Minuten für 11 Kilometer) in unseren Apartments angekommen sind, waren wir zunächst absolut erleichtert. Weder Kakerlaken, noch Mücken oder ähnliche Insekten erwarteten uns auf den Zimmern. Ramkhamhaeng Soi 11 Gleich am ersten Abend haben wir uns vorgenommen, auf der Straße zu essen. Das erste Problem ergab sich schon nach wenigen Schritten. Um zur Hauptstraße zu kommen, mussten wir die Straße überqueren. In Bangkok gibt es aber fast keine Ampeln und die Straßen sind zu jeder Tageszeit sehr dicht befahren. Wir mussten also durch den dichten Verkehr. Wir haben uns einfach hinter eine Gruppe von Thais gestellt und mit ihnen die Straße überquert - das erfordert aber eine Portion Mut:. Ein Hand raus, um dem Autofahrer zu zeigen, dass er anhalten soll und dann einfach zügig losgehen. Ein gewagtes Unterfangen! Wir waren dann auf der Straße, an der auch die Uni liegt. Ein Verkaufstand drängt sich hier an den nächsten. Man kann nahezu alles kaufen. Fisch, Fleisch, Obst, Eier, Reis, Gewürze und vieles mehr. Etwas abschreckend für uns Europäer: Nichts davon wird an den Straßenständen gekühlt. Wir haben uns dann zunächst für ein kleines Restaurant entschieden und Reis mit Hähnchen und rotem Curry gegessen. Tuk Tuk – 20 Baht Die ersten beiden Tage haben wir genutzt, um uns ein wenig an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen und alles auszupacken. Zudem wurde uns der – wirklich beeindruckende – Pool gezeigt, dessen Nutzung für Mieter des Apartments inklusive ist. Dort kann man sich im 14. Stock mit Blick auf die Skyline von Bangkok einfach mal treiben lassen. Bangkok_Pool Wir haben uns dann am dritten Tag dazu entschieden, „einfach mal in die Stadt“ zu fahren. Das ist aber in Bangkok gar nicht so einfach. Die Stadt hat eine Fläche von 7761,5 Quadratkilometern (zum Vergleich: die größte deutsche Stadt ist Berlin mit ca. 892 Quadratkilometern). Also sind wir mit dem Skytrain zunächst zum Bahnhof gefahren und wollten uns von dort aus durchfragen. Sobald wir das Bahnhofsgelände verlassen haben, kamen einige Thailänder auf uns zugestürmt. Da wir offensichtlich Touristen waren, wollten sie uns sämtliche Souvenirs verkaufen. Am lautesten waren aber die Tuk – Tuk Fahrer, die immer wieder riefen: „20 Baht – wherever you wanna go!“ Ganz wichtig zu wissen ist, dass 20 Baht ungefähr 45 Cent entsprechen. Wir haben uns schlussendlich aber nicht für ein Tuk Tuk entschieden, sondern sind zu Fuß zum Wat Tramit gegangen und haben dort gleich eine der größten Buddha Statuen in Bangkok gesehen. Bangkok_Tempel Cocktail im 47. Stock – kein Problem! Nach einem ausgiebigen Shoppingausflug im Terminal 21, sind wir in eine der vielen Rooftop Bars gefahren. Spätestens nach dem Film Hangover sind die Dachterassen Bars in Bangkok wohl legendär. Wir haben uns für die Octave Rooftop Bar entschieden, die im 47. Stock des Marriott Hotels liegt. Im Chaos auf den Straßen Bangkoks ist es fast erschreckend, wie geregelt und perfekt organisiert ein solches Hotel trotzdem funktioniert. Als wir allerdings in die Lobby hineingingen, zweifelten wir kurz, ob wir uns in der Bar auch nur ein Wasser leisten könnten. Nachdem wir von einem Angestellten bis oben begleitet wurden, empfing uns im 45. Stock ein weiterer Angestellter. Dieser sprach zunächst perfektes englisch (das ist in Bangkok wirklich eine Ausnahme) und später sogar deutsch mit uns. Bevor wir ihm auf die Begrüßung antworten konnten, vergingen allerdings einige Sekunden oder sogar Minuten. Dieser Ausblick ist der absolute Wahnsinn! Man kann die gesamte Stadt überblicken, überall sind leuchtende Gebäude und (gefühlt) 3 Meter über dem eigenen Kopf kann man nach den Sternen greifen. Ein wirklich unglaublicher Ort! (Und bei umgerechnet 5€ für einen Cocktail kann man nicht meckern :-)) Bangkok_Bar   .. erst eine Woche Diese ganzen Erlebnisse konnte ich innerhalb der ersten Woche machen. Wenn das so weiter geht, kommt noch einiges dazu. Man braucht einige Tage, um sich an dieses Chaos auf den Straßen Bangkoks zu gewöhnen, aber wenn das erst einmal passiert ist, gibt es hier unglaubliche Orte. Ich bin sehr gespannt was ich noch alles sehen kann und werde davon natürlich berichten! Übrigens, Studieren muss ich hier natürlich auch. Die Uni hat diese Woche angefangen und auch das ist wirklich anders als bei uns. Davon aber mehr im nächsten Artikel. Bildquelle: © Justus Benning

VEDA GmbH

Ihr Lösungsanbieter für HR Software & Services

Carl-Zeiss-Straße 14
52477 Alsdorf

E-Mail:   info@veda.net


Telefon: +49-2404-5507-0
Telefax: +49-2404-5507-2133

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok