BA-BEA

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Mein Großprojekt BA-BEA - wie lief es wirklich?

„Kannst du dir vorstellen, als fachlicher Ansprechpartner für das neue Modul BA-BEA zu fungieren?“ Mit dieser Frage wurde ich Anfang 2017 konfrontiert.

BA-BEA dient dazu, Bescheinigungen wie bspw. die Arbeitsbescheinigung elektronisch an die Bundesagentur für Arbeit zu übermitteln -sprich: eine nicht ganz unbedeutende Aufgabe.

Dies klang für mich nach einer neuen Herausforderung, da ich nach meiner Ausbildung bis dato mit dem Aufgabenfeld eines Testers für die Entgeltabrechnungssoftware betreut war.
Seit dem bestreite ich eine neue und spannende Reise, nämlich die eines fachlichen Ansprechpartners. Doch was bedeutet es überhaupt, Ansprechpartner in der Programmierung zu sein?

Zunächst einmal, konnte ich mir nicht sonderlich viel darunter vorstellen. „Ich stehe halt Rede und Antwort bei der Entwicklung“, dachte ich in meinem jugendlichen Leichtsinn. Doch im Nachhinein betrachtet, ist es um einiges vielfältiger und anspruchsvoller.

Im ersten Schritt musste ich mich erst einmal in das Themengebiet einarbeiten. Das bedeutet, dass ich mich für ein paar Tage in einen Konferenzraum eingeschlossen habe und jegliche Quellen, die mir zur Verfügung standen, analysierte. Das waren einige: Neben den fachlichen Inhalten, die von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht worden waren, gab es auch noch Vorgaben von Seiten der ITSG, welche es zu berücksichtigen galt. Gesetze, oft ziemlich trocken und nicht immer verständlich formuliert, mussten auch teilweise sehr genau unter die Lupe genommen werden. Dabei musste ich permanent den Fokus auf den Endanwender unserer Software legen. Wie bette ich die Themen kundenorientiert in die bestehende Software ein, ohne einen großen Mehraufwand für unsere Kunden zu bewirken?

Da stand ich also vor einem Haufen aus Aufgaben, die ich nun in kleinere Arbeitspakete verpacken sollte, damit die Softwareentwickler starten konnten. Im agilen Scrum-Prozess, in dem bei der VEDA die Software entwickelt wird, finden wöchentlich Refinments statt. In diesen Meetings werden die einzelnen Teilaufgaben vorgestellt und vom Entwicklungsteam geschätzt. Im Refinment musste ich erstmals die Aufgaben des BA-BEA-Verfahrens vorstellen, da ich der fachliche Ansprechpartner war. Viele Fragen schwirrten in meinem Kopf:

  • Habe ich alles berücksichtigt, damit der Termin reibungslos ablaufen kann?
  • Kann ich Rede und Antwort stehen, wenn Rückfragen kommen?
  • Was passiert, wenn ich eine Frage nicht beantworten kann?

Dementsprechend nervös saß ich in diesem Termin. Ich stellte die Aufgaben dem Team vor und wurde mit der einen oder anderen Frage konfrontiert, die ich beantworten konnte.

Rückblickend betrachtet, war es keine Glanzvorstellung, aber es hat alles reibungslos funktioniert. Die Aufgaben waren zwar gut vorbereitet, jedoch zu grob geschnitten, sodass die Aufgaben ziemlich hoch vom Zeitaufwand her geschätzt wurden. Doch nun begann die eigentliche Herausforderung: die Umsetzung in unsere Softwarelösung.

Wie die Umsetzung und die Zertifizierung dieses Moduls verlaufen sind, möchte ich in meinem nächsten Blogartikel gerne erzählen.

 

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