Bewerbungsmappe per Post oder digital?

Bewerbungsmappe per Post oder digital?

Bewerbungsmappe 4.0

Hast du schon mal eine Bewerbung per Post verschickt und dich gewundert warum du so lange auf eine Rückmeldung warten muss oder gar keine Rückmeldung erhältst?

Vielleicht haben wir hier einen wichtigen Tipp, den du noch nicht kennst: viele Unternehmen möchten keine ausgedruckten Bewerbungen per Post erhalten. Wie du das erkennst und viele weitere Tipps zur Bewerbung erfährst du hier.
Von April bis Juni haben wir über 200 digitale Bewerbungen erhalten. Auf diese Bewerbungen konnten wir nur so schnell reagieren, weil die Unterlagen direkt in der dafür vorgesehenen Software gespeichert wurden. Ausgedruckte Bewerbungsunterlagen verzögern diesen Prozess.

Oft lernt ihr noch in der Schule, dass Bewerbungen per Post verschickt werden müssen. Ob ein Unternehmen das aber wirklich will erkennst du an der Stellenanzeige. VEDA und viele andere Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage. Unter unseren Stellenanzeigen gibt es den Button „Bewerben“ – also möchten wir, dass die Bewerbungen online über die Funktion „Bewerben“ erfasst werden.

Hat ein Unternehmen jedoch den Zusatz „Bitte schicken Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen an die Adresse XY“ bedeutet dies, dass die Unterlagen mit der Post verschickt werden sollen.

Sich an diese Hinweise zu halten, verbessert die Chance auf eine schnelle Rückmeldung und erspart im besten Fall auch noch Druckerkosten, Porto und die Anschaffung der Bewerbungsmappen.

Und was genau gehört in die Bewerbungsmappe?

Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbung und sollte so aussagekräftig wie möglich sein. Dieses Schreiben ist der erste Eindruck und sollte den Empfänger davon überzeugen, dass du der/die beste Kandidat*in für die ausgeschriebene Stelle bist. Das Schreiben sollte nicht länger als eine DIN A4 Seite sein und die eigene Motivation widerspiegeln.

Daraufhin folgt der tabellarische Lebenslauf, der deine persönlichen Daten und die bisherigen beruflichen sowie schulischen Stationen aufzeigt. Achte unbedingt darauf eine Email Adresse und deine Telefonnummer anzugeben – fehlen diese Angaben können wir dich leider nicht kontaktieren. Die Auflistung der verschiedenen Zeiträume erfolgt antichronologisch – sozusagen rückwärts. So können wir deinen Lebenslauf ganz schnell lesen und sehen auf einen Blick wo du dich grade befindest. Ein Bewerbungsbild ist keine Pflicht, ergänzt den Lebenslauf aber wesentlich und rundet die Bewerbung ab.

Zum Schluss fügst du noch dein aktuelles Zeugnis und Praktikumszeugnisse hinzu. Praktikumszeugnisse sind eine tolle Option deine bisherigen Erfahrung zu belegen und aufzuzeigen, dass du hier bereits Engagement gezeigt hast. Bitte fotografiere Zeugnisse nicht ab, sondern scanne diese ein. Bilder, die auf eurem Smartphone gut erkennbar sind, können auf einem regulären PC-Bildschirm unleserlich sein.

Als Abschluss möchten wir euch noch unsere persönlichen No Gos zeigen:

Word Dokumente
Dokumente werden immer im PDF Format verschickt. Zum einen können hinter offenen Word Dateien auch Viren stecken und Firmen akzeptieren diese Anhänge nicht, zum anderen gibt es Recruiting-Programm, die Word Dateien gar nicht akzeptieren. Verschickt also bitte keine ungeschützten, offenen Dateien als Bewerbung.

Unmengen an Anhänge
Es kommt vor, dass für Bewerbungen viele Unterlagen erstellt werden. Aber solltest du diese nun alle einzeln als Anhang hinzufügen? Bitte nicht! Drei Anhänge reichen vollkommen aus: das Anschreiben, der Lebenslauf und zusammengefügt Schul- und Praktikumszeugnisse mit Zertifikaten/ Teilnahmebescheinigungen. Es ist schon vorgekommen, dass wir Bewerbungen per Email erhalten denen rund zehn Anhänge hinzugefügt wurden. Und diese Anhänge müssen wir alle einzeln öffnen und speichern.

Ansprechpartner
Ihr habt die perfekte Stellenanzeige gefunden und möchtet euch unbedingt bewerben. In der Stellenanzeige steht aber kein Ansprechpartner – in dem Fall schreibt ihr „Sehr geehrte Damen und Herren“. Es gibt aber auch zahlreiche Stellenanzeigen, in denen ein bestimmter Ansprechpartner genannt wird. Schreibt ihr diesen persönlich an (zum Beispiel „Sehr geehrter Herr Pelzer“) zeigt ihr damit, dass ihr die Stellenanzeige aufmerksam gelesen habt.

Falsche Firmenbezeichnung
Und nachdem ihr den Ansprechpartner genannt habt wäre es ein absolutes No Go die Firmenbezeichnung falsch zu schreiben. Schaut euch auf der Homepage am besten unter „Impressum“ ganz genau an, wie die Firmenbezeichnung geschrieben wird. Auch damit zeigt ihr wieder, dass ihr euch aufmerksam mit der Bewerbung und dem Unternehmen auseinander gesetzt habt.

Sammelschreiben kopieren ohne anzupassen
Viele Bewerber schreiben eine allgemein gehaltene Bewerbung und passen vor dem Versand lediglich den Empfänger an. Abgesehen davon, dass solche Anschreiben nicht überzeugen, fallen diese sofort negativ auf. Nicht nur wegen der fehlenden Aussagekraft sondern oft auch aufgrund der falschen Angaben. Bewirbst du dich aus Versehen als Immobilienkaufmann*frau in einem Autohaus kann es sehr gut sein, dass deine korrigierte Bewerbung keine Beachtung mehr findet. Denn deine erste Bewerbung hat gezeigt, dass du unaufmerksam bist.

Zu kurzes Anschreiben
Besonders die ersten Bewerbungsanschreiben fallen oft schwer. Du weiß nicht genau womit du überzeugen kannst, was der Empfänger genau lesen möchte – es überfordert einfach zu Beginn. Dafür hat jeder Verständnis, jedoch solltest du ein viel kurzes Anschreiben auf jeden Fall vermeiden.

Seriöse E-Mail Adresse
Zu den vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören auch deine Kontaktdaten. Achte unbedingt darauf, dass du eine seriöse Email Adresse angibst. Grandtheftauto14022002@XXX zeigt uns zwar womit du deine Freizeit verbringst, hat aber nichts in einer Bewerbungsmappe zu suchen.


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