Datensatz-Betriebsdatenpflege – (DSBD)

Datensatz - Betriebsdatenpflege

Um was geht's da eigentlich?

Seit dem 01. Dezember 2010 gibt es das Verfahren Datensatz- Betriebsdatenpflege „ DSBD“. Arbeitgeber übermitteln Änderungen der Betriebsbezeichnung, Anschrift, Namen und Kommunikationsdaten (Telefon, Fax, E-Mail) des Ansprechpartners und der Korrespondenzadresse mit dem Datensatz Betriebsdatenpflege (DSBD).

Ziel dieses Verfahrens:

Man wollte Arbeitgebern eine Möglichkeit eröffnen, ohne großen zusätzlichen Aufwand ihrer gesetzlichen Verpflichtungen zur Meldung von Änderungen §18i Absatz 4 SGB VI nachzukommen. Somit trägt das Verfahren wesentlich zu Bürokratieabbau und Vermeidung manueller Aufwände bei Arbeitgebern und SV-Trägern bei. 

Warum Maßnahmen?

Wie wir am 14.02.2019 bei einer Informationsveranstaltung der Bundesagentur für Arbeit zum „DSBD“ in Düsseldorf erfahren haben, ist die Fehlerquote der eingehenden Meldungen bei der Bundesagentur für Arbeit sehr hoch, sodass sich mit  Einführung der Abgabegründe zum 01.06.2012 eine Reduzierung der Fehler nicht eingestellt hat.  Zur Verbesserung der Meldequalität, Weiterentwicklung und Optimierung des DSBD wurde eine Arbeitsgruppe unter Federführung der Bundesagentur für Arbeit gegründet. Demnach sind auch weitere Verfahrensverbesserungen beschlossen worden, die im Ergebnis zum Wegfall bisheriger und zur Einführung neuer Daten und Kennzeichenfelder führen.

Wissenswertes zum DSBD ab dem 01.07.2019

Einführung eines Ereignisdatums

Mithilfe des Ereignisdatums können Änderungen aktuell und für die Zukunft erfasst werden. Außerdem kann anhand dieses Datums erkannt werden, ob eine Veränderung unmittelbar mitgeteilt wurde.

Abweichende Postanschrift

Sofern die Post nicht unter der Korrespondenzanschrift des Beschäftigungsbetriebs zugestellt werden soll.

Angaben zum Ansprechpartner – erforderlich

Geben Sie mindestens einen Ansprechpartner an, der Auskunft über die Betriebsdaten und Meldungen des Beschäftigungsbetriebs machen kann.

Mein Tipp: Teilen  Sie der Bundesagentur für Arbeit  alle  Änderungen immer unverzüglich mit. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise.

Beendigungskennzeichen nur bei vollständiger Beendigung des Betriebes

Wichtig zu wissen: Melden Sie das Beendigungskennzeichen nur, wenn die Betriebstätigkeit vollständig beendet wird.

Achtung: strengere Kontrollen

Leider werden mit Einführung des optimierten DSBD (Datensatz Betriebsdatenpflege) Verfahrens auch die Auflagen seitens der Bundesagentur für Arbeit verschärft und demnach strenger kontrolliert; das ist natürlich noch ein kleiner oder man kann auch sagen ein etwas größerer Wermutstropfen.

Bitte beachten Sie: Dass, jede Änderung zu den Betriebsdaten eines Beschäftigungsbetriebs, eines Ansprechpartners oder Meldungen über die vollständige Beendigung eines Beschäftigungsbetriebs über das Entgeltabrechnungsprogramm oder eine Ausfüllhilfe in elektronischer Form unverzüglich mitgeteilt werden muss.

Womit müssen Sie bei einem Verstoß gegen diese Meldepflicht rechnen?

Vorsätzliche oder leichtfertige Verstöße gegen die Meldepflichten nach (§18i Abs. 4 SGB IV ) stellen ein ordnungswidriges Handeln dar (vgl. §111 Abs. 1 Satz 1 Nr.1a SGB IV). Es kann dann ein Bußgeld von bis zu 5.000,00 Euro verhängt werden.

Ich glaube gerade im HR  Entgelt- Bereich wird es auch in Zukunft nicht langweilig werden, da wir seitens der Gesetzgebung bestimmt noch mit vielen neuen Themen versorgt werden. Auch mit mittlerweile 26 Jahren Erfahrung in diesem Bereich muss ich sagen, es ist immer noch genauso aufregend und spannend wie am ersten Tag. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die neuen Projekte, die in naher Zukunft auf uns zukommen.

Zu VEDA HR Entgelt

 




 

 



 






 

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