Digital Natives & smartphonesüchtig

Digital Natives & smartphonesüchtig

Ist die Generation Z wirklich so?

Haben Sie noch den Blog-Artikel von meinem Kollegen Tobi Borchert im Kopf? Er hatte uns eine Übersicht zu den verschiedenen Generationen sowie deren Eigenarten gegeben.

Der erste Abschnitt befasst sich direkt mit der Generation Z. Tobi beschreibt die Generation als „Digital Natives“, die den Umgang mit der Technik gewohnt sind und jederzeit die Work-Life-Balance im Blick haben. In einigen Artikeln wird sie darüber hinaus als faul und Smartphone-süchtig eingeschätzt.

Ist die Generation Z wirklich, wie sie dargestellt wird?

Die neue Generation wächst direkt mit den neusten Technologien auf. Können mit 3 Jahren das Smartphone oder Tablet entsperren, finden auf Youtube Videos und halten die Geräte wie selbstverständlich in der Hand. Darüber hinaus bieten uns Smartphones jederzeit die Möglichkeit Informationen abzurufen und mit anderen weltweit zu interagieren. Es ist doch klar, dass sich die neue Generation diese Technik zu Nutze macht und ggfs. das ein oder andere Mal öfter zum Handy greift. Die Frage ist nur: Ist es wirklich nur die Generation Z, die Smartphone-süchtig ist oder sind wir nicht alle total auf unser Smartphone angewiesen? Der Punkt, den vielleicht die neue Generation lernen muss ist, dass Smartphone nicht dauernd während der Arbeit zu nutzen – es sei denn es passt zum Beruf :-). Aber ist dies nicht schon seit Jahren die Herausforderung, seitdem es das Internet, Smartphones und SMS-Flats gibt? Als ich mit der Ausbildung angefangen habe, kamen gerade die SMS-Flats in Mode und hier musste auch ich lernen, dass es nicht wie in den Ferien ist, dass ich rund um die Uhr mit meinen Freunden in Kontakt stehen kann. Hand aufs Herz – nutzen Sie nicht genauso regelmäßig Ihr Smartphone, wie die Generation Z?

Alle zwei Wochen setze ich mich mit allen Azubis im Bereich Büromanagement zusammen und wir reflektieren die letzten zwei Wochen und geben uns gegenseitig einen Ausblick für die kommenden zwei Wochen. Diesen Termin habe ich genutzt, um direkt mit der Zielgruppe zu sprechen. Ich habe einfach mal die Frage gestellt, seid ihr so faul, wie euch das Internet darstellt? Könnt ihr euch damit identifizieren, dass ihr auf euren pünktlichen Feierabend pocht? Ich sage mal so, der Feierabend ist allen sehr wichtig – aber nur in dem Rahmen, dass die tägliche Arbeit sorgfältig erledigt wurde. Es gibt natürlich Tage, an denen ist vielleicht mal etwas mehr zu erledigen und man kann nicht direkt gehen, aber dafür gibt es bei uns das Gleitzeitmodell. Überstunden sind das eine, aber im Feierabend oder gar Urlaub gestört werden, wie findet dass die Generation, der die Work-Life-Balance so wichtig ist? Wenn es nicht die Regel ist, finden das unsere Azubis in Ordnung. Auf der Arbeit bringen alle also schon mal Ihre Leistung, aber sind sie dann im Anschluss, während der Freizeit faul? Was ich so mitbekomme, definitiv nicht. Der eine studiert nebenbei, andere führen bereits ihren eigenen Haushalt – von Hotel Mama & bedienen lassen keine Spur. Alle Azubis waren sich auch einig, dass sie nach der Ausbildung auch mehr erreichen möchten. Dies stelle ich auch häufig in Vorstellungsgesprächen fest. Viele interessiert auch schon der Schritt nach der Ausbildung. Häufig gestellte Fragen sind: Wie sieht es mit den Übernahmechancen aus? Bieten Sie im Anschluss und während der Ausbildung Weiterbildungen an. Stichwort Weiterbildung – einige aus der Zielgruppe machen noch eine berufsbegleitende Weiterbildung – sei es den Bachelor oder den Betriebswirt.

Haben wir einfach nur Glück mit unseren Azubis?

Zum einen würde ich definitiv sagen JA! Wir haben eine Vielzahl von tollen Auszubildenden. Zum anderen lernen wir aber auch regelmäßig neue Studentinnen und Studenten für Werkstudenten-Jobs kennen. Diese möchten sich sowohl praktische Fähigkeiten zum Studium aneignen, aber natürlich auch etwas Geld verdienen.

Abschließend würde ich sagen, dass ich viele Menschen kenne, bei denen die Aussagen oben nicht zutreffen. Ich finde, dass dies eindeutig wieder zeigt, dass wir keine Vorurteile haben sollten, wer ist in welcher Generation. Klar, es gibt immer Unterschiede, wie die Generationen aufgewachsen sind, wie sie erzogen wurden. Aber auch das haben wir schon innerhalb einer Generation, wenn wir ehrlich sind. Der Arbeitsmarkt wird sich verändern aber das liegt nicht nur an den Menschen, sondern auch an der sich stetig verbessernden Technik und Möglichkeiten. Lassen wir also einfach die Schubladen weg und geben jedem die Chance uns zu überzeugen – wäre es nicht langweilig, wenn wir alle gleich wären und jede Generation genauso wie aufgeführt?

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