"Erfolgreiches Recruiting ist kein Prozess. Es ist persönlich."

Sketchnote Augenhöhe

Collaborative Recruiting - Ein Dialog

Ein persönliches Gespräch über kollaboratives Recruiting zwischen Julia Eschbach, Key Account Manager bei VEDA und ihrem neuen Vorgesetzten Stefan Witwicki, der im Januar 2017 bei VEDA als Director Sales & Marketing startete.

Julia zu Stefan: „Was war am Recruiting Prozess bei VEDA anders als bei anderen Unternehmen, mit denen Du im Gespräch warst?“

Stefan zu Julia: „Nichts – bis auf die Menschen. Als ich mich mit einer neuen beruflichen Herausforderung beschäftigt hatte, hatte ich mich bei drei Unternehmen vorstellen dürfen. Interessanterweise lief bei allen das Prozedere im Recruiting ähnlich ab: die erste Vorstellungsrunde hatte ich jeweils mit dem Vorstandsvorsitzenden oder den Geschäftsführern. Die zweite Runde bot dann die Gelegenheit, auch Manager-Kollegen und Mitarbeiter zu treffen.“

Julia zu Stefan: „Wenn der Prozess ähnlich war, dann kannst Du ja gut vergleichen. Was hat Dir denn diese Vorgehensweise eigentlich gebracht?“

Stefan zu Julia: „Deutlich mehr Transparenz und eine Chance, die Menschen zu treffen, mit denen man eigentlich zusammenarbeiten soll und will. Richtig klasse war es, dass die Kennenlerntermine stets wertschätzend, offen und auf Augenhöhe erfolgt sind. Dies vermittelt einem Kandidaten schon einmal ein besseres emotionales Fundament. Man muss sich ja gegenseitig beschnuppern und auch inhaltlich-fachlich austauschen. Gerade bei einer Entscheidung wie bei VEDA, eine Führungskraft von extern zu gewinnen, ist es ja extrem wichtig, dass man eine erste Vorstellung entwickeln kann, wie das Business-Verständnis ausgeprägt ist.“

Julia zu Stefan: „Was genau meinst Du mit Transparenz?“

Stefan zu Julia: „Ich war bei VEDA immer auf dem Laufenden, welche weiteren Schritte wann geplant waren und mit wem diese erfolgen werden. So hatte ich sowohl die Gelegenheit, meine potenziellen Management-Kollegen als auch einige meiner Mitarbeiter aus den diversen Teams zu treffen. Und das war eigentlich ausschlaggebend für mich.“

Julia zu Stefan: „Dir haben die Menschen gut gefallen? Das war es?“

Stefan zu Julia: „Der Prozess hatte mich ja erst mit vielen meiner zukünftigen VEDA-Kollegen zusammengeführt. Das war also die Basis und total wichtig! Dadurch konnte ich ein recht gutes Bauchgefühl entwickeln, dass das passen könnte. Ich selber wollte ja unbedingt mehr Speed im Business erzielen, indem ich die Einheiten Marketing und Sales miteinander total eng verzahnen durfte. Das war ja mein Grund dafür gewesen, mich nach einem neuen Job umzuschauen. Und die Menschen bei VEDA wollten anscheinend exakt das Gleiche. Sicherlich nicht alle und auch nicht alle in dieser Konsequenz. Aber gerade die Mitarbeiter aus meinen zukünftigen Teams wollten unbedingt nach vorne gehen! Diese Kollegen haben mir schon in den Vorstellungsrunden zu verstehen gegeben, dass da ein besonderer Spirit herrscht, der „nur noch auf den richtigen Leader wartet“. Viele bei VEDA wollten aufs Gaspedal treten – das fand ich extrem ansprechend.“

Stefan zu Julia: „Aber schildere doch mal, wie das Recruiting für Dich abgelaufen ist?“

Julia zu Stefan: „Ganz unbewusst bin ich in den Prozess bereits auf der Messe Zukunft Personal letztes Jahr in Köln eingestiegen. Ich habe aus dem Augenwinkel einen sehr teilnehmend und freundlich wirkenden Mann wahrgenommen, der sich neben unserer Software vor allem für uns Menschen zu interessieren schien. „Wer ist dieser Mann?“, fragte ich mich und kurze Zeit später wurde das Rätsel aufgelöst, als ich Mitte Oktober über VEDAHorizon ein Bewerbungsprofil meines potenziellen neuen Chefs erhielt. Das war für mich der offizielle Einstieg in den Recruiting-Prozess. Über VEDAHorizon bekam ich die Möglichkeit, deinen Lebenslauf zu checken und ich konnte über den „Collaboration-Bereich“ unserer HR-Abteilung mein Feedback zu deiner Bewerbung geben. Da neben mir auch weitere Vertriebs- und Marketing-Kollegen Infos über dich einsehen durften, konnten wir uns bereits vor dem Treffen mit dir über unsere Plattform austauschen und auf das Gespräch vorbereiten.“

Stefan zu Julia: „Ehrlich, wie war dann für dich unser erstes Aufeinandertreffen?“

Unser erstes wirkliches Kennenlernen war für mich entscheidend. Es war zwar nicht das erste Mal, dass ich einen potenziellen neuen Mitarbeiter im Recruiting-Prozess kennen lernen durfte, aber meinen neuen Chef mit auszusuchen, das gab dem Ganzen eine besondere Note. Vor unserem Gespräch nahm ich mir vor, auf bestimmte Dinge zu achten, wie: „Welche Erfahrung bringt er mit?“ „Hat er fachlich was drauf?“ etc. Doch ich habe schnell gemerkt, dass es darauf einfach nicht ankommt, oder zumindest nicht vorranging. Man sagt ja immer, dass wir uns über Menschen in den ersten drei Sekunden bereits eine Meinung bilden. Du hattest Glück, denn mein Bauch gab mir bereits, als du zur Tür hinein kamst, positive Signale, denn dein Gesicht war mir ja bekannt – von der Messe.“

Stefan zu Julia: „Was genau ist das Wichtigste für Dich, wenn Du im Recruitingprozess von Kollegen involviert bist?“

Julia zu Stefan: „Ich denke, in solch einem Prozess ist das Vernünftigste was man tun kann, dem Bauchgefühl zu folgen. Rational kann man sich die Fakten zusammenbasteln und schlussfolgern, ob eine Zusammenarbeit zukünftig funktionieren kann oder nicht, aber worauf es für mich ankommt ist: Habe ich das Gefühl, dass dieser Mensch in unser Team passt und kann ich mir vorstellen, dass er mit uns gemeinsam das Team leitet und die gleichen Ziele verfolgt wie wir?“

Wir fragen Julia und Stefan: „Wie sieht Euer Fazit aus?

Julia: „Ich bin froh, dass wir bei VEDA in Besetzungs-Themen so stark involviert werden. Wichtig hierbei ist, dass Information allen Beteiligten transparent zur Verfügung stehen, Team-Mitglieder in Gespräche involviert werden und unsere Meinung dann auch gehört wird.“

Stefan: „Dass man als Bewerber die Chance erhält, die zukünftigen Mitarbeiter kennenzulernen und darüber hinaus die Entscheidung für oder gegen eine Einstellung nicht alleine bei einem Einzigen liegt, halte ich für extrem wichtig heutzutage. Dieser Prozess entscheidet über die Qualität im Recruiting.“

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