Filmprojekt Augenhöhe - Interview mit den Machern

Filmprojekt Augenhöhe

Wie die Arbeit der Zukunft aussehen kann

Wir beschäftigen uns intensiv mit der Zukunft von HR und neuen Ansätzen der Zusammenarbeit in Organisationen. Klar, dass wir um das Filmprojekt Augenhöhe nicht herum kommen. Denn der Film zeigt auf, wie die Zusammenarbeit in Unternehmen funktionieren kann – abseits von Silo-Denken und starren Hierarchien. Was genau hinter dem Projekt steckt, wollten wir im Interview mit dem Augenhöhe-Team herausfinden:

Wie kam es zu der Idee für den Film? Was war der Auslöser? Und wer sind Sie überhaupt? ;-)

Sven: Wir beschäftigen uns schon seit einigen Jahren mit der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts. Im Dezember 2013 haben wir in einer Open-Space-Veranstaltung von Intrinsify.me die Frage gestellt: „Wie wollen wir im 21. Jahrhundert arbeiten?“ Normalerweise ist eine Open-Space-Session eher unverbindlich. Doch dieses Mal waren es die richtigen Leute mit dem richtigen Thema: Wir wollten kein Manifest, keine Theorie, sondern: Beobachtbares Verhalten. Wie fühlt sich der Spirit des 21. Jahrhunderts an? Was sagen die Menschen, die in solchen Unternehmen arbeiten? Dann die entscheidende Frage: Kann man das auch sehen? Wenn man es sehen kann, dann kann man es auch filmen. Das war die Geburtsstunde von AUGENHÖHE.

Philipp: Wir leben an unterschiedlichen Orten und bewegen uns außerhalb von AUGENHÖHE in unterschiedlichen Kontexten – teilweise haben wir uns erst über dieses Projekt kennengelernt - uns vereint das gemeinsame Bild, dass wir einen Wandel in der Arbeitswelt hin zu einem menschlicheren Umgang mit mehr Respekt und Wertschätzung für alle Beteiligten unterstützen wollen.

Was hat Sie bei den Dreharbeiten fasziniert? Gab es Schlüsselmomente, die besonders im Gedächtnis geblieben sind?

Silke: Für mich war einer der bewegendsten Momente das Interview mit einem Hausmeister, der sagte: „Ich komme mit einem ganz anderen Gefühl auf Arbeit, ich bin innerlich frei.“ Das finde ich eine unglaublich starke Aussage!

Sven: Mich hat der Dreh bei Premium Cola wirklich beeindruckt. Premium Cola entscheidet alles im Konsens und das mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit und Schnelligkeit. Entscheidungen werden in 10, 15 Minuten getroffen. Mich hat sehr beeindruckt, wie dort diskutiert wird: wirklich auf Augenhöhe. Jeder kann frei äußern, was er meint, ohne dafür in irgendeiner Form angegangen zu werden.

Kann man Ihrer Meinung nach tatsächlich ein Unternehmen mit den eigenen Mitarbeitern revolutionieren? Oder braucht es neue Köpfe, oder zumindest Anstöße von außen?

Philipp: Ich glaube nicht alle Unternehmen müssen revolutioniert werden, ich würde es eher weicher ausdrücken – die Organisation ist für die Menschen da. Die Organisation sollte meiner Meinung nach zu den Menschen passen und nicht umgekehrt. Anstöße von außen sind oftmals sicher hilfreich, um eine Reflexionsprozess über die eigene Organisationsgestaltung anzustoßen, unser Film ist dafür ein sehr niedrigschwelliger Ansatz.

Sie touren mit dem Film durch ganz Deutschland. Wie ist die Resonanz?

Philipp: Allein, dass über 90 AUGENHÖHE Film und Dialog Veranstaltungen in diesem Frühjahr stattfinden ist schon überwältigend. Und wichtig, dass sind Veranstaltungen die aus der Community entstanden – die haben nicht wir organisiert! Wir touren also nicht im klassischen Sinne. Wir selbst können nur bei einzelnen Veranstaltungen dabei sein und erleben da sehr viel Neugier, Offenheit aber auch Zweifel und Skepsis, ob das alles so neu ist, wirklich ernst gemeint ist usw. Doch anregend und inspirierend ist es immer für die Veranstaltungsteilnehmer.

Warum haben Sie keine IT-Unternehmen porträtiert?

Philipp: IT-Unternehmen werden sowieso schon als eher innovativ in ihrer Organisationsgestaltung wahrgenommen. Sie zu zeigen würde viele Zuschauer weniger überraschen, als ungewöhnliche Organisationsformen bei einem schwäbischen Mittelständler, der Ladegutsicherungssysteme produziert oder bei einer psychosomatischen Klinik zu sehen.

Haben Sie weitere Ideen oder läuft das nächste Projekt sogar schon?

Philipp: Wir haben sehr viele Ideen und verfolgen einige davon auch weiter, doch noch ist es zu früh da genaueres zu sagen. Am besten folgen Sie uns einfach auf unseren Social Media Kanälen Twitter, Facebook und der Gruppe auf Xing. Ganz herzlichen Dank für das Interview und viel Erfolg mit allen weiteren Projekten. Gehen wir die Zukunft an!

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