"Hallo Welt" - Wie VEDAner mit Wandel umgehen

Hallo Welt - Wie wir VEDAner mit Wandel umgehen

Und: Was haben die globalen Megatrends eigentlich mit HR zu tun?

Zukunftsforschung ist einer der spannendsten Themenbereiche, mit dem wir VEDAner uns derzeit beschäftigen. Ganz besonders widmen wir uns dabei den Auswirkungen von globalen Megatrends auf die Welt des Human Resource Managements.

Trends und Entwicklungen, die die Arbeitswelten unserer Kunden heute beeinflussen oder in der Zukunft ändern werden, müssen wir kennen und dabei helfen, diese fachlich und strategisch einzuordnen.

In der letzten Zeit habe ich viel Neues über Organisationswandel oder Change gelernt. Ich beobachte die Entwicklung bei VEDA zu einem agilen Unternehmen und ich erlebe tagtäglich, wie es sich anfühlt, dass wir nicht nur beweglicher sind, sondern uns auch kulturell verändern. Die Zusammenarbeit zwischen Kollegen aller Abteilungen ist viel enger geworden , wir entscheiden viele Dinge demokratisch und bringen uns als Mitarbeiter auch in strategische Themen aktiver ein.

Durch die Beratung unserer Kunden bei deren Change-Anliegen, erlebe ich zusätzlich auch die externe Perspektive hautnah und erfahre einiges über die unterschiedlichen Herausforderungen der einzelnen Unternehmen. An meinen Erfahrungen möchte ich Sie teilhaben lassen und ein wenig „aus dem Nähkästchen plaudern“.

Unsere Zukunftsperspektiven

Gemeinsam mit unseren Kunden finden wir in Workshops oder Einzelsessions heraus, welche Folgen sich aus Megatrends wie der Digitalisierung, dem Internet of Things oder der weiter fortschreitenden Individualisierung ganz individuell für ihre Unternehmen und die tägliche Arbeit ergeben.

Diese (Wirklichkeits-)Beobachtungen sind nicht nur unheimlich spannend für uns alle – The future is now! -  sondern, sich einmal bewusst die Zukunftsforscher-Brille aufzuziehen, kann dabei helfen, als Unternehmen agil zu bleiben.

Unser Impulsworkshop „Neue Arbeitswelten“  greift also nicht einfach spannende „Zukunftsthemen“ auf, sondern wir entdecken gemeinsam, mit welchen futuristisch anmutenden Produkten oder Verhaltensweisen wir bereits heute in Kontakt kommen. Es geht darum zu erkennen, oder auch anzuerkennen, dass wir bereits mittendrin sind, in einer Netzwerkökonomie, in einer Internetkultur, welche unsere Gesellschaft und auch unsere Arbeitswelt – mal schneller und mal langsamer – immer weiter verändert.

Das Tolle ist: Die Beispiele für tatsächlichen Wandel, die unsere Workshop-Teilnehmer finden, sind nicht beunruhigend, auch nicht befremdend, sondern eher lustig, interessant und vor allem oft auch echt relevant für das daily business.

Die Geschäftsführerin eines mittelständischen Industriebetriebs berichtet davon, wie sie und ihr Mann des Nachts aus dem Schlaf aufschrecken, weil die intelligente Haustechnik sich verselbstständigt hat. Der Abteilungsleiter erhält von seinen Trainees Sprachnachrichten per Kurznachrichtendienst, anstelle von E-Mails, und wundert sich. Das Baby des Kollegen wischt über Fotoalben, weil es vor allem digitale Fotos kennt. Bei der Frage, wie viele internetfähige Geräte die Teilnehmer in ihren Haushalten haben, schmunzeln manche. Man merkt: Wir sind im Privaten bereits hoch technologisiert und es fühlt sich gut an. Aber wie sieht es in den Unternehmen unserer Kunden aus?

Nachdenkliche Töne kommen auf, wenn man sich fragt, wie man die projektbezogenen Absprachen, welche eine Abteilung informell per Chat vornimmt, in sicheres Firmenumfeld holen kann. E-Mails scheinen, zumindest für manche kommunikativen Kontexte, einfach nicht mehr das Mittel der Wahl zu sein: “Aber Abstimmungen sollten doch lieber im Netzwerk der Firma laufen anstatt über Doodle, oder…? Sollte man da nicht firmenintern eine Software anbieten? Und, wie sexy ist eigentlich die Software, die ich meinen Mitarbeitern zur Verfügung stelle? Ich glaube, wir brauchen eine Digitalstrategie…“

Kulturell spüren viele unserer Kunden einen Wandel hin zu mehr kommunikativer Diversität und zu mehr Eigenverantwortung. Über die Mitmach-Mentalität ihrer Angestellten freuen sich Geschäftsführung und Führungskräfte, denn ein Ausruhen auf Hierarchien oder eine Einstellung a la „ein-anderer-machts“, kann niemand gebrauchen.

Organisation und Zusammenarbeit müssen flexibler werden, weil die Anforderungen an Unternehmen immer komplexer werden.

Spannend ist deshalb, was wir in den World Cafés gemeinsam erarbeiten. Nachdem wir Impulse zu den verschiedenen Megatrends gesetzt haben, entdecken wir dort, welche Folgen sich für das Kundenunternehmen ergeben. Dabei trennen wir vorerst nach den verschiedenen Gruppen in einem hierarchisch organisierten Unternehmen, also nach Mitarbeitern, Führungskräften, Personalern und Geschäftsleitung, und versuchen so, uns in die verschiedenen Perspektiven zu versetzen. Alles mit dem Ziel, später die richtigen Schritte angehen zu können, um die Vernetzung und Zusammenarbeit im Unternehmen über alle Hierarchie- und Abteilungsgrenzen hinweg zu verbessern.

Das Ergebnis: Wir haben viele vollgeschriebene Metaplanwände und schwirrende Köpfe. Aber, die Themen rund um die digitale Transformation sind greifbar und konkret geworden. Die erarbeiteten Ergebnisse können für das Unternehmen unseres Kunden Ansatzpunkte sein, welche Entwicklungen man hinsichtlich Unternehmenskultur und Unternehmensstruktur anstoßen möchte. Hier zählt: Selbst ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist ein guter Schritt!

In einer Welt, in der technische Innovationen ganze Geschäftsmodelle blitzschnell verändern können und in der es einen gesellschaftlichen Wertewandel in Bezug auf die Frage gibt, wie wir zusammenarbeiten wollen, müssen sich Unternehmen neu erfinden. Das betrifft nicht nur unsere Kunden, sondern auch uns VEDAner. Es macht mir Spaß zu erleben, wie alles verbunden ist und sich wechselseitig beeinflusst, das Private und die Arbeit, das Außen (Umwelt, Kunden, Partner) und das Innen (VEDA), die Technologie (Internet) und die Gesellschaft... Ich freue mich schon auf die nächsten Beispiele, die wir zusammen im Rahmen unserer Workshops zu hören bekommen!

VEDA GmbH

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