HR in 2019 - Forward to Business

HR in 2019 - Forward to Business

Genug von Buzzwords - lasst uns eine Firma gründen.

2018 ist vorbei – zum Glück.

Irgendwann konnte ich das Jahr nicht mehr sehen. Ich sehnte mich nach Abschalten, nach einigen Tagen Skifahren zum Jahreswechsel. Nur Natur, Winter, Pulverschnee. Das habe ich bekommen - und konnte es dennoch nicht ganz lassen – zwischendurch ein Blick auf Twitter, facebook & Co.. Und da waren sie wieder, die Beiträge und Diskussionen zur Rolle von HR. Von „Kill HR“ über „HR als Begleiter der digitalen Transformation“ hin zu „HR als Träger der humanen Revolution“. Geht´s noch? Ist denn hier nie Funkstille im besserwisserischen Artikel- und Kommentargefecht zwischen Beratern, Coaches und Bücherschreibern? Ich habe dann buchstäblich den Stecker gezogen und innerlich gehofft, dass ich einschneien würde – was auch fast geschah.

2019 – Zeit für eine neue Sau

Nun ist 2019 – ich bin „back to Work“. Und damit „back to Business“. Ich frage mich, welche neue Sau dieses Jahr durchs Dorf getrieben wird? Als Gründungsmitglied der Zukunftsinitiative Personal (ZiP) haben wir sie schon gefunden, die neue Sau. „HR Thinking“, also die Ansätze des Design Thinking auf personalwirtschaftliche Fragestellungen angewandt. Dies wollen wir in diesem Jahr mit einer Reihe von Workshops den Personalern näher bringen. Und wozu? Weil wir HR als Business benötigen. Nein, nicht als Business Partner – ein in meinen Augen völlig überflüssiger und überholter Ansatz. HR vielmehr als Business, welches eine Daseinsberechtigung hat, weil es sich rechnet. Welches sich löst von diesem diffusen Pool von Aufgaben zwischen Administration, Feel Good Atmosphäre und Begleitung derjenigen, die das eigentliche Business vorantreiben. Kein Wunder, dass es so viele Diskussionen um die Rolle von HR gibt. Da wird von HR als „Denkfehler“ oder „HR auf dem Holzweg“ gesprochen. Klar, wer so eine große Angriffsfläche bietet, wie das viele Personalabteilungen heute tun, darf sich nicht über die Kritik wundern.

HR als Firma – forward to Business

Ich wünsche mir HR als Unternehmen – im Unternehmen, oder außerhalb. Warum? Weil dann sehr schnell klar wird, welchen Mehrwert HR bringt – oder auch nicht. Denn ein Unternehmen existiert nur, wenn es Kunden hat, die für professionelle Leistung bereit sind zu zahlen. Und damit sind wir auch in HR bei der Betriebswirtschaft angekommen: Investitionen in Gesundheitsmanagement? Den Nutzen kann man rechnen. Investitionen in Employer Branding und Recruiting? Den ROI und Erfolg kann man rechnen, so wie man es in Marketing und Sales auch kann. Budget für Personalentwicklungsmaßnahmen? Das ist keine willkürliche Zahl – auch hier lassen sich KPIs finden, die den Erfolg messbar machen. Und natürlich müssen wir uns mit New Work und der neuen Art der Führung auseinandersetzen – aber nicht, weil der Bauch es sagt oder es „trendy“ ist, sondern weil es sich rechnet.

Insofern ist 2019 für HR nicht „back to Business“, sondern „forward to Business“ – gestalten Sie ihr eigenes Geschäftsmodell für HR. Dann macht HR Sinn und wird nicht zum Spielball von „Buzzword-Experten“, die den Job am Ende des Tages nicht machen müssen.

In diesem Sinne wünsche Ihnen ein ereignisreiches Jahr 2019!

VEDA GmbH

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