"Ich brauche Facebook zum Arbeiten"

Facebook Performance

Warum soziale Netzwerke wie Facebook die Produktivität beeinflussen

Wahrscheinlich haben Arbeitgeber die Ausrede "Ich brauche Facebook zum Arbeiten" schon häufig gehört. Viele Angestellte mit Bürojobs hängen während der Arbeitszeit in sozialen Medien herum, chatten mit Freunden und schauen sich süße Katzenvideos an. Das kann doch kein Arbeitgeber akzeptieren, oder sogar fördern!

Produktivität und Datensicherheit leiden

Wenn Mitarbeiter die sozialen Netzwerke nutzen, arbeiten sie nicht. Sie sind dann vollkommen auf private Anliegen konzentriert und machen deutlich mehr #Fehler in ihren täglichen Aufgaben. Produktivität und Qualität der Arbeit #leiden durch soziale Netzwerke. Außerdem ist die #Gefahr der #Wirtschaftsspionage erheblich höher. Das Einfangen von #Computerviren mal ganz außer Acht gelassen. Wenn Daten aus dem dienstlichen Rechner öffentlich gemacht werden, führt das zu erheblichen #Schäden für das Unternehmen.

Ist das so? Ich denke nicht!

Schnelle Kommunikation

Nahezu alle High Potentials, die gerade in den Arbeitsmarkt drängen, sind mit dem Internet und sozialen Netzwerken aufgewachsen. Kommunizieren über E-Mail – wie 2005 ist das denn?! Chatprogramme sind #intuitiv und #schnell. Ich habe eine Frage zu meiner aktuellen Aufgabe und weiß, dass mein Kollege diese im letzten Jahr #erfolgreich erledigt hat. Ich öffne ein soziales Netzwerk, schaue in meinen Kontakten, ob er #online ist und frage ihn nach der #Lösung für dieses Hindernis. Ich höre im Nebenbüro sein Handy vibrieren. „Christian schreibt…“, sagt das Chatfenster. Und da ist auch schon die #Antwort. Ich hacke ein schnelles „Ok, danke!“ in die Tastatur, öffne das bearbeitete Softwaretool und kann schon weitermachen. Wenn man sich alleine an diesem kleinen Beispiel vor Augen führt, was an Zeit #gespart werden kann. Stellen Sie sich das andere Extrem vor: Öffnen des Mail- Programms, Heraussuchen der Mail-Adresse, für einen Betreff entscheiden, eine Begrüßung wählen, sich fragen, welche Verabschiedung man wählt und der Inhalt muss natürlich auch passen. Wie schon gesagt: 2005!

Man kann in sozialen Netzwerken deutlich #schneller und #benutzerfreundlicher mit Kollegen oder auch Kunden kommunizieren. Hinzu kommt, dass in einem Zeitalter, in dem Arbeit und Privates immer mehr verschmelzen, für alle Mitarbeiter eine #angenehme Atmosphäre geschaffen werden sollte. Wenn dann in einer kurzen Arbeitsunterbrechung das süße Katzenvideo angeschaut wird und für #Spaß und #Lockerheit am Arbeitsplatz sorgt, sehe ich darin keinen Nachteil.

Digital Natives

Natürlich gibt es immer mehr Hacker, Internetkriminalität und andere Gefahren im Internet. Aber wenn man mit dem Internet aufgewachsen ist, dann ist einem das bewusst. Natürlich gibt es die Gefahr sich in sozialen Netzwerken oder auf anderen Internetseiten Viren einzufangen, aber moderne Virenfänger bieten einen zuverlässigen Schutz. Und außerdem, kann das bei E-Mail nicht auch passieren? Natürlich kann durch Wirtschaftsspionage, die im Internet definitiv vereinfacht wird, großer Schaden verursacht werden. Da aber nahezu jedes Unternehmen mit dem Internet verbunden ist, besteht diese Gefahr auch ohne Nutzung der sozialen Netze.

Durchgängig erreichbar

Wenn man unterwegs ist, hat man sein Smartphone dabei. Wenn man Zuhause ist, befinden sich Laptop oder Computer stets in griffbereiter Nähe. Soziale Netze sind durch Apps oder Browser von nahezu überall erreichbar. Wenn man diese Idee nun vorantreibt und davon ausgeht, dass die Unternehmenskommunikation nur noch über soziale Netzwerke läuft, könnte es bald so aussehen, dass auch Anfragen beim Tatort am Sonntagabend beantwortet werden. Nun mögen Kritiker wieder an die Work Life Balance appellieren, ich denke aber, dass sich jeder seine eigenen Grenzen setzen sollte und dies im Zweifel auch lernen muss. Und war es nicht schon immer so, dass man erreichbar ist, wenn im Unternehmen „der Baum brennt“? Früher haben dafür ständig bereitstehende Telefone gesorgt, heute werden diese vom Smartphone abgelöst. Dass man dadurch mehr arbeitet, möchte ich bezweifeln. Man arbeitet effektiver, da bin ich mir sicher.

In einer 5 minütigen Wartezeit in der Autowerkstatt, beispielsweise, können schon die ersten Kundenanfragen gecheckt werden. Dafür kann ich dann aber um 16:55 Uhr statt um 17:00 Uhr gehen. DAS ist Effektivität!

Moderne Unternehmen

Im „War for Talents“ müssen besondere Anreize gesetzt werden, um die passenden Talente zu finden. Wenn man ausgeschriebene Stellen mit „Social Media Nutzung für alle Mitarbeiter“ bewerben kann, wird das für einige Bewerber schon ein Vorteil sein. Eventuell sogar der Entscheidende. Mittlerweile nutzt ein Großteil der deutschen Unternehmen soziale Netze. Im Internet – ja, genau da recherchiert man so etwas – kursieren Zahlen von bis zu 75%. Wie kommt es dazu? Neben der Möglichkeit eigene Produkte oder Dienstleistungen über soziale Netze zu bewerben, kann hier noch eine andere Win-Win Situation geschaffen werden: Wenn Mitarbeiter über das eigene Unternehmen auf sozialen Netzen schreiben, wird das von Freunden und Bekannten gelesen. Diese werden sich doch mehr dafür interessieren, wo und als was ihre Freundin Lisa arbeitet, als dafür, was ein Unternehmen ohne persönliche Verbindung herstellt oder anbietet. Somit werden die Produkte beworben, ohne dass die für Werbung zuständige Abteilung auch nur einen Finger krümmt. Wenn man bei diesem Ansatz bleibt, kann man überspitzt behaupten: Wenn die Mitarbeiter auf der Arbeit Facebook nutzen dürfen, steigt der Umsatz.

Intuitiv wird vorausgesetzt

Ich persönlich finde außerdem, dass sich Business-Software häufiger nach sozialen Medien ausrichten sollte. Welcher Benutzer würde sich nicht wünschen, dass die Software für das HR Management genau so benutzerfreundlich ist, wie Facebook? Langwierige Einweisungen würden dann überflüssig und nach dem Kauf könnte sofort losgearbeitet werden. Wäre das nicht ein Traum? Wer möchte denn nicht aus der Abrechnungssoftware gleich auf die Chronik eines Kollegen springen können?!

Was denken Sie über dieses Thema? Sollten bedingungslos alle sozialen Netze erlaubt werden? Ist das bei Ihnen bereits umgesetzt?

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