Interview mit Eva Zils zum 1. HR Hackathon am 30. - 31.05. in Berlin

Interview mit Eva Zils

Barcamps, Hackathons – es gibt viele Ideen, wie man Menschen mittels innovativer Formate zusammenbringen kann – abseits der „Frontal-Bespaßung“ herkömmlicher Konferenzen. Eva Zils von Online-Recruiting.net hat ein solches neues Format ins Leben gerufen: den HR-Hackathon, der am 30.- 31.05. in Berlin stattfinden wird. Die Idee: HR’ler und Programmierer entwickeln gemeinsam Prototypen für HR-Software-Projekte. Wie genau die Idee entstanden ist, dazu haben wir Eva im Interview befragt:

1. Eva, wie kam es zu der Idee HR'ler und Entwickler an einen Tisch zu bringen?

Die Idee schlummerte schon eine Weile in mir nachdem ich den Gründer von Stack Overflow, Joel Spolsky, im Februar 2014 für meinen Blog interviewt hatte. In London sagte er mir, dass man Recruiter und Entwickler nicht in einen Raum setzen könne, weil Menschen so unterschiedlichen Typs nur schlecht miteinander kommunizieren können. Für die USA, in denen Recruiter schon eher Vertriebler sind, mag das zutreffen. Bei deutschen HR’lern bin ich da skeptisch. Im Mai 2014 lernte ich dann Andreas Dittes kennen. In vielen gemeinsamen Gesprächen reifte der Gedanke, die Idee des HR Hackathons in die Tat umzusetzen. Andreas hat schon Hackathons organisiert. Zudem hat er Startup-Erfahrung und ein spannendes Entwickler-Netzwerk. Mit meinem Blog Online-Recruiting.net bin ich in der digitalen HR-Szene verdrahtet und habe Zugang zu den wichtigen Kanälen. Daher haben wir schnell die ersten Sponsoren gefunden. „Das Experiment“ kann also starten.

2. Warum das Format und was macht einen Hackathon aus Deiner Sicht aus?

Bisher hat unseres Wissens noch niemand eine Veranstaltung in diesem Format organisiert. Aus England und Frankreich sind uns zwar Hackathons unter Recruitern bekannt, aber hier haben ausschließlich die Recruiter überlegt, wie man mit einfachen Mitteln Personalarbeit optimieren kann. Dies sind dann auch keine Hackathons im klassischen Sinne. Für uns ist die Idee spannend tatsächlich etwas zu entwickeln – zumindest in Ansätzen. Aus klassischen Hackathons unter Entwicklern weiß man, welcher enorme Output aus solchen Veranstaltungen erwachsen kann. Der Reiz der Herausforderung eine Veranstaltung zu organisieren, wo man Konkretes bespricht und sofort Ergebnisse erhält, hat uns angetrieben. Außerdem finden wir es unglaublich spannend HR’ler und Entwickler sozusagen an einen Tisch zu bringen, und zu schauen, was passiert ;-)

3. Wie ist die Resonanz?

Die Resonanz ist durchweg positiv. Es gab bis jetzt, ohne dass wir den Hackathon aktiv beworben haben, wahnsinnig viel Zuspruch. Auch und gerade von Personen, die Hackathons nicht kennen und erstmal skeptisch, aber durchaus neugierig sind, weil das Format einfach spannend ist.

4. Was wünschst Du Dir als "Ergebnis" des Tages? Oder eher gefragt: Was muss "passieren", damit Du nach dem Wochenende glücklich und zufrieden mit der Konferenz bist?

Ich wünsche mir, weil ich ein durchaus pragmatischer Mensch bin, dass wir am Ende der Veranstaltung 4-5 Prototypen haben, die zumindest erste Lösungsansätze bieten. Außerdem wünsche ich mir natürlich, dass das Event Spaß macht und wir in kreativer, lockerer Atmosphäre produktiv an einer gemeinsamen Sache arbeiten. Und vielleicht lernen wir etwas aus dem Format, dass sich dann auch auf interne Veranstaltungen übertragen lässt. Apropos kreative Atmosphäre: Es herrscht absolutes Anzugs- und Krawatten-Verbot ;-)

Vielen Dank für das nette Interview!

Tickets für die Veranstaltung gibt es hier – natürlich nur, solange der Vorrat reicht.

Zu guter Letzt haben wir auch noch ein Schmankerl‘ für unsere Leser: Es gibt Tickets für Recruiter zu gewinnen! Wie? Sie überlegen sich Session-Ideen oder Ideen zur Prototypen-Entwicklung, Eva Zils wählt einen Gewinner.

Exklusiv für Leser des Talentmanagement Blogs wurde die Frist bis zum 10.04.2015 verlängert. Also seien Sie kreativ. Es lohnt sich!  

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