Kennen Sie Ihre Mitarbeiter? Kennen Sie Ihren Chef?

Kennen Sie Ihre Mitarbeiter? Kennen Sie Ihren Chef?

Warum Anerkennung zurzeit mein Lieblingswort ist.

Anerkennung aktiviert vorhandene Potenziale, gestaltet Kommunikation wirksam und etabliert eine wertschätzende Zusammenarbeit. Lernen Sie sich besser kennen!


Oft liest man auf Karriereseiten Formulierungen wie „Unsere Unternehmenskultur ist es, die Individualität eines jeden Einzelnen zu integrieren, persönliche Meinungen und Stärken einzubeziehen“. Da geht einem als Bewerber doch das Herz auf, oder? Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.

Da fragt man sich (mit dem nächsten Griff in die Zitatekiste): Cui bono? Wer profitiert von so einer Unternehmenskultur? Denn, wie Dr. Gräßler gerne betont – wir sind ja nicht zum Kuscheln hier, sondern des wirtschaftlichen Erfolgs wegen. Für den eigenen Erfolg und natürlich auch für den der Kunden.

Was also haben Unternehmen davon, wenn sie die Individualität des Einzelnen (an-)(er-)kennen und einbeziehen? Warum sollten Sie als Vorgesetzter Ihre Mitarbeiter kennen, warum sollten Sie außerdem daran interessiert sein, Ihren Chef kennenzulernen?

Den ersten Grund habe ich schon in der Einleitung beantwortet – „… hier darf ich sein“. Hand aufs Herz, wenn Sie sich wohlfühlen weil Sie sein dürfen, wer, wie und was Sie sind, was macht das mit Ihrer Leistungsfähigkeit? Sie wird höher, oder? Es gibt viele Studien, die den Zusammenhang von Anerkennung und Leistung dokumentieren, diese von 2012 zeigt, dass soziale Anerkennung am Arbeitsplatz das Burnout-Risiko reduziert. Arbeitgeber sollen in die Organisationskultur investieren, so lautet die Empfehlung angesichts der Befragungsergebnisse.

Zum zweiten kann ein Unternehmen, das die Stärken und Potenziale seiner Mitarbeiter kennt, diese nutzen und fördern. Ihr Kollege Bernd schreibt gerne Gedichte in seiner Freizeit? Vielleicht schreibt er auch gerne ab und zu für den Corporate Blog? Kollegin Melanie ist Umweltaktivistin und organisiert regelmäßig Unkonferenzen für eine Naturschutzorganisation? Wie großartig, diese Kompetenz können Sie auch im Unternehmen nutzen, um neue Impulse zu gewinnen.

Stichwort „Stärken fördern“ – Wer sich die Mühe macht, die Stärken seiner Mitarbeiter zu kennen und individuelle Karrierewege gemeinsam auszuarbeiten schafft es (drittes Argument für ein besseres Kennenlernen), gute Mitarbeiter noch besser zu machen und vor allem, diese bei der Stange zu halten. Warum sollte ich einen Arbeitgeber verlassen, der mich dabei unterstützt, meinen individuellen Karriereweg zu gehen?

Schlussendlich kann ich, wenn ich mein Gegenüber besser kenne, seine Beweggründe, seine Motivation besser begreifen. Verbindendes wird klarer, Trennendes kann einfacher beseitigt werden. Grabenkämpfe werden weniger, produktive Energie kann fließen und wird nicht in Konflikten verschwendet. Eine schöne Idee kann es sein, sich ab und zu mal über andere Themen außerhalb des Berufs zu unterhalten. Ganz viel Futter liefern dazu Fragelisten – diese z.B. finde ich toll.

Wenn man sich kennt, wird manches klarer, umgekehrt ist Transparenz die Grundlage für besseres Kennenlernen. Wir bei VEDA haben im ersten gemeinsamen Barcamp auch eine Session zu diesem Thema bestritten und festgestellt, dass Transparenz Entscheidungen, Reaktionen oder Handlungen für Mitarbeiter nachvollziehbar macht. Sie können verstehen, was in ihrem Umfeld passiert und damit leistet Transparenz einen essenziellen Beitrag im Hinblick auf Vertrauen und fördert die Eigenverantwortung der Mitarbeiter.

Zusammengefasst:

Wer die Stärken seiner Teammitglieder kennt (und diese entsprechend einsetzt), schafft eine produktive und zufriedene Arbeitsatmosphäre und die spiegelt sich unter anderem in einer verbesserten Leistung wider.

Prima, und jetzt? Wie sorge ich dafür, dass bei mir im Unternehmen das Licht angeht? Gerade im Bereich der Personalarbeit liegt eine Menge Kennenlernpotenzial, bereits im Recruiting setzen Unternehmen wesentliche Marker für Anerkennung und Transparenz:

  • Genaue Stellenbeschreibungen und die daraus resultierende Definition von Vakanzen helfen bei der internen und externen Auswahl des passenden Kandidaten und geben dem Mitarbeiter Sicherheit über die nötigen Potenziale und seine Aufgaben. (Wenn ich meinen Arbeitsbereich nicht genau kenne, woher soll ich wissen, was ich können muss?)
  • Ein kollaboratives Recruiting sorgt dafür, dass Stellenbesetzungen aus den Teams gesteuert werden. Diese wissen ganz genau, welche Skills (persönlich / fachlich) passen, können Stellenbeschreibungen profund definieren und Bewerber gut beurteilen.
  • Eine authentische Employer Brand schützt vor beidseitig unangenehmen Überraschungen – Stichwort gelebte Unternehmenskultur versus Bullshitbingo. 

Wie oben schon erwähnt ist die Königsdisziplin des Kennenlernens die Personalentwicklung – stellen Sie sich doch z.B. mal diese Fragen:

  • Dürfen und wollen Sie Ihrem Chef Feedback geben?
  • Wie und wie oft laufen bei Ihnen Beurteilungsgespräche?
  • Wie fördert Ihr Unternehmen Weiterentwicklung?
  • Wird Weiterbildung bei Ihnen individuell bestimmt oder gibt es einen unternehmensweiten Entwicklungsplan?

Besser Kennenlernen, wie sieht es bei Ihnen mit Transparenz und Kollaboration aus:

  • Wie teilen Sie Wissen im Unternehmen?
  • Wie werden Entscheidungen bei Ihnen getroffen?
  • Welche Tools und Methoden nutzen Sie in der Kommunikation untereinander / mit Kunden?
  • Ist die Arbeitsorganisation offen – wird remote gearbeitet, gibt es HO-Vereinbarungen, können sich Projektteams flexibel zusammensetzen?

All diese oben gestellten Fragen können in ihrer Beantwortung Potenziale eröffnen, um sich besser kennen zu lernen. Der VEDA-Messedialog auf der PERSONAL Süd hilft Ihnen mit wenigen Fragen herauszufinden, wie Sie in den Bereichen

  • Recruiting
  • Personalentwicklung
  • Collaboration

ein echtes Kennenlernen fördern und nutzen können. Das Grafic Recording durch Sketchnotelovers.de visualisiert Ihre Ergebnisse. Kommen Sie vorbei. Am besten, Sie melden sich vorab an unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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