Kollegiale Kompetenzeinschätzung

Kollegiale Kompetenzeinschätzung

Die dritte Dimension

Zum Ende des letzten Jahres haben wir intern bei VEDA natürlich auch das Thema Kompetenzen zu VEDA Horizon eingeführt. Kompetenzprofile sowie die Einschätzung der einzelnen Kompetenzen durch die Führungskraft sind ja bereits ein alter Hut. Die eigenen Kompetenzen systemgestützt und dokumentiert auch selbst einschätzen zu können, ist auch noch keine Revolution, sondern eher Evolution eines Kompetenzmanagements. Wobei ich diese Form der Kompetenzbewertung nicht abwerten möchte.

Kompetenzen sind niemals absolut objektiv einzustufen, im Gegensatz zu Fertigkeiten, welche man in der Regel zählen, messen oder wiegen kann. Daher hat das, zwingend notwendige, Gespräch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft zu den jeweiligen Einschätzungen einen außerordentlichen Wert für alle Beteiligten. Hierzu ist es natürlich erforderlich, dass das Gespräch auf Augenhöhe stattfindet. Was ich damit meine? Lesen Sie einfach die Blogbeiträge (klick und klick)  meines Kollegen Dirk Dautzenberg. Gleichzeitig gerät das Konzept des im Artikel geforderten kollegialen Feedbacks (Mitarbeiter Führungskraft) im klassischen Kompetenzmanagement an seine Grenzen. Die Frage, welche beantwortet werden muss: Wo möchten Sie zukünftig mit Ihrer Organisation stehen?

Industriekultur Netzgesellschaft
Bildquelle: © Udo Meyer / VEDA GmbH

Wir bei VEDA gehen eindeutig den Weg zur kollaborativen Organisation und sind auf diesem auch schon ein großes Stück vorangekommen. Daher war es für uns unabdingbar als dritte Perspektive der Kompetenzeinschätzung die Kollegen mit einzubeziehen:
VEDA Horizon KomepetenzbewertungBildquelle: © Udo Meyer / VEDA GmbH

Bei dieser können sowohl Mitarbeiter, als auch die Führungskraft einen oder mehrere Kollegen bitten, bestimmte Kompetenzen zu bewerten:
VEDA Horizon Komepetenzbewertung IBildquelle: ©Udo Meyer / VEDA GmbH

Jetzt ist natürlich die Frage, wen bittet man um eine kollegiale Einschätzung? Stringent nach dem Gesichtspunkt, wer etwas zu den Kompetenzen sagen kann? Was ist bei Kollegen, bei welchen man genau weiß, dass es ein sehr gutes Verhältnis zu diesen gibt oder im Gegenteil, dass es Konflikte gibt? Seien wir ehrlich, wir sind alle nur Menschen. Daher kann weder der Mitarbeiter, noch die Führungskraft sich davon freimachen, dass die Einladung zur Einschätzung an bestimmte Kollegen bereits eine Erwartung in sich trägt. Wenn ich meinen „Buddy“ im Unternehmen bitte eine Kompetenz einzuschätzen, rechne ich nicht mit einer unterdurchschnittlichen Bewertung. Aber was ist dann der Wert, welcher bei den kollegialen Einschätzungen für das Unternehmen und den Mitarbeiter entsteht? Die Kommunikation über Kompetenzen! Um diese Kommunikation zu ermöglichen, ist die Einschätzung natürlich nicht anonym, wie dies auch in einigen Konzepten gefordert wird. Die anonyme Bewertung wäre ein reines Bewertungssystem ohne echten Wert. Es entsteht Transparenz darüber, wer welche Kompetenzen hat, so dass diese von allen genutzt werden können. Nicht nur in der Linienorganisation, sondern vor allem in einer agilen Organisation ist diese Transparenz essenziell.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit, die diese Einschätzung für die Entwicklung der Kompetenzen bietet. Eine aktive Auseinandersetzung mit Kompetenzen im Dialog mit Kollegen und Vorgesetzten erweitert den Blickwinkel, zeigt Potenziale auf, diehäufig einfach geschlossen werden können oder hilft auch dem Mitarbeiter selber, Kompetenzen zu benennen, welche ihm vorher nicht bewusst waren.

VEDA Horizon Komepetenzbewertung IIBildquelle: © Udo Meyer / VEDA GmbH

Und wie sollten diese kollegialen Gespräche ablaufen? Hierzu hat meine Kollegin Kathinka Menze einen sehr schönen Blogartikel geschrieben, lesen Sie selbst. Ach ja, jetzt fragen Sie sicherlich, warum wir für den ganzen Prozess VEDA Horizon nutzen und nicht einfach unser Mailprogramm. VEDA Horizon bietet uns die Struktur für den Prozess, die Einhaltung von gemeinsamen Werten der Kommunikation und nachhaltige Dokumentation. Auch für das Mitarbeitergespräch ist die Kompetenzbewertung durch „dritte“ eine wertvolle Bereicherung. Dazu wird mein Kollege Dirk Dautzenberg demnächst noch mehr berichten. Haben Sie Ihre Kompetenzeinschätzungen schon in die dritte Dimension geführt?

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