Künstliche Intelligenz (KI)

KI

Doch bis heute sind die Auswirkungen in HR ausgeblieben.

Die künstliche Intelligenz (KI) ist seit Jahren in aller Munde.

Die enormen Fortschritte der letzten Jahre haben zu sehr hohen Erwartungen in den Medien geführt, von großen bevorstehenden Umwälzungen in der Arbeitswelt bis hin zur veränderten Gesellschaften durch den Einsatz von KI. Überschaubare großflächige Ergebnisse von Leuchtturmprojekten, wie dem „Human Brain Project“ oder dem „Autonomen Fahren“ haben zu einer mehr ernüchternden Einschätzung beigetragen. Dennoch existieren erhebliche punktuelle Verbesserungen, wie beim E-Commerce, in der Logistik oder bei Assistenzsystemen.

Bis heute sind Auswirkungen in vielen Bereichen ausgeblieben. Einer dieser Bereiche ist HR. Woran liegt das?

Gründe sind in den Voraussetzungen zum Einsatz von KI zu suchen. Eine KI benötigt in der Regel ein Training in einer konkreten Domäne. Für dieses Training müssen große strukturierte Datenbestände in maschinenverständlicher Form vorliegen. Im Falle von HR bedeutet dies konkret die Erhebung von Messdaten zu sämtlichen Vorgängen in der HR-Abteilung bis hin zur elektronischen Erfassung jeglicher Interaktion auch zur Außenwelt. Als Vorbild können wir die smarte industrielle Produktion betrachten. HR ist davon weit entfernt – und wird es durch die überwiegende Beratungstätigkeit für Unternehmen und Interkationen mit Institutionen und Menschen auch bleiben.

Dies wird sich in naher Zukunft verändern, insbesondere bei den eher datengetriebenen Tätigkeiten.

Überall dort, wo Daten verfügbar sind, wird zukünftig KI zum Einsatz kommen – und geschickt eingesetzt, zu einer erheblichen Effizienzsteigerung beitragen. Gerade im Recruiting geschieht dies bereits heute, wo intelligente Algorithmen eine Passung zwischen Unternehmen und Bewerbern berechnen.

Nach meiner Erwartung geschieht ein weiterer Einzug von KI in HR in den folgenden Bereichen:

1) Unterstützung beim Finden von Matchings im Allgemeinen, wie bei der Auswahl von Bewerbern, der Bestimmung von Benefits oder bei der Zusammenstellung von Teams.
2) Unterstützung von datengetriebenen Prozessen, wie der Lohn & Gehaltsabrechnung oder dem Management von Versicherungen.
3) Unterstützung bei einfachen Beurteilungen, wie bei Einschätzungen von Arbeitsergebnissen oder bei Mitarbeitergesprächen.
4) Unterstützung bei Genehmigungsprozessen, wie der Urlaubs- oder Weiterbildungsgenehmigung.
5) Unterstützung bei Personalentscheidungen, wie bei Vertragsanpassungen.

Wichtiger Grundsatz ist dabei:

Die KI trifft sensible Entscheidungen niemals alleine. Heutige KI ist viel zu beschränkt, berücksichtigt lediglich einen (ihr vorgegebenen) Ausschnitt der Welt, versteht nicht ganzheitlich und besitzt keine emotionale Intelligenz, Moral oder Ethik. Insbesondere bei der Verarbeitung von hochsensiblen Personaldaten gilt es dies stets zu berücksichtigen.

Eine KI soll Empfehlungen aussprechen. Zur Empfehlung gehört eine Erklärung. Die Erklärung sollte die Gründe, die zugehörigen Daten sowie die Zusammenhänge möglichst intuitiv nachvollziehbar präsentieren. Die explizite Zustimmung der Besitzer der Daten ist für eine Verwendung zwingende Voraussetzung.

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