Megatrend New Work

Megatrend New Work

Die heimliche Revolution der Generation Y

Die Arbeitswelt wird sich drastisch und grundlegend ändern! Nicht nur in Start-ups, sondern auch im Mittelstand und bei Konzernen. Die Frage ist nur wann, wie schnell und vor allem: WER wird für diese Revolution verantwortlich sein?

Wir, die junge Generation, der heute 15-30-jährigen – die Generation Y, die bislang als „Karriereverweigerer“ und „Kuschelkohorte“ bezeichnet wurden, sind in Wahrheit heimliche Revolutionäre. Langsam drängen wir in die Management-Riege vor. Noch sind wir nicht in den Machtpositionen angekommen, aber der (indirekte) Einfluss macht sich bereits langsam bemerkbar. Wir gestalten „New Work“ – die Arbeitswelt der Zukunft. Finden Sie nicht?

Die Happiness-Strategie

Wir haben in unseren letzten Beiträgen zu Corporate Social Responsibility, Unternehmenskultur und Arbeitgeberattraktivität u. A. über die Wichtigkeit von Werten, Kollegialität & Transparenz gesprochen. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter werden immer stärker zum alles entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Und diese Mitarbeiter, das sind in naher Zukunft zum Großteil wir, die Generation Y. Im Umkehrschluss bedeutet diese Entwicklung also, wenn Mitarbeiter zum USP (Unique Selling Point) eines Unternehmens werden, dass diese so behandelt werden sollten, dass sie sich wohl und motiviert fühlen. Laut der StepStone Studie über „Glück am Arbeitsplatz 2012/2013“ ist erwiesen, „dass glückliche und zufriedene MitarbeiterInnen das Beste sind, was sich Unternehmen wünschen können, da sich dies auch unmittelbar in besseren betrieblichen Ergebnissen niederschlägt.“ Der Focus berichtet in diesem Zusammenhang folgendes:

„In Deutschland wird das Thema Glück/Zufriedenheit in der Arbeit auch angesichts der zunehmenden Arbeitskräfteknappheit und aufgrund der demografischen Entwicklung schon bald ein zentrales Kriterium für die Wahl des „richtigen“ Unternehmens sein. Die Menschen werden nach der Devise von Konfuzius handeln: „Such dir eine Arbeit, die du liebst – dann brauchst du keinen Tag im Leben mehr zu arbeiten.““

Doch welche Art von Arbeit lieben die heimlichen Revolutionäre? Und was bedeutet New Work für alle Beteiligten?

Zeitalter der Empathie trotz Kommunikations-Overkill

Wir legen Wert auf Sinnhaftigkeit, stellen viele Fragen, streben nach Glück und fühlen uns in einer Welt wohl, die nicht durch eine Ellbogengesellschaft, sondern durch Empathie geprägt ist. Und das alles beziehen wir nicht nur auf die Arbeitswelt, sondern auf alle Umgebungen in denen wir uns bewegen. Auch Rolf Dindorf, Experte für Demographiemanagement, ist der Ansicht, dass die Generation Y eine Vermenschlichung der Arbeit bedingen wird und das reine Gewinnstreben somit relativiert. Jetzt mag sich der ein oder andere Fragen: Wo soll das denn hinführen? Wir, die Babyboomer, die Generation X, die Arbeiter von heute, schuften und schuften und die jungen Leute wollen nun ihr Geld durch Glück, Empathie und Liebe verdienen? Lebt die Generation Y in einem Parallel-Universum, oder wurde ihnen die „Realitäts-Brille“ geklaut?
Meiner Ansicht nach ist unser Ziel lediglich, wie auch bei den Generationen zuvor, die Arbeitswelt in dem Maße zu verändern, wie es uns mit den neuesten technischen und auch kulturellen Entwicklungen möglich gemacht wird. Ich spreche hier von Stichworten wie Corporate Social Responsibility, Employer Branding und eben auch Mobilität, Flexibilität & Vernetzung. Bezogen auf letzteres stellt sich mir des Öfteren die folgende Frage: Sollen wir es wirklich zulassen, dass wir in der modernen Nachrichten-Flut ertrinken und uns durch eine ständige Erreichbarkeit zu Marionetten unserer Umwelt machen? Die amerikanische Soziologin Sherry Turkle hat, wie ich finde, eine sehr passende Beschreibung für diese Entwicklung gefunden:

„Wir werden alle zu kleinen 24-Stunden-Nachrichtensendern, in denen es ständig etwas zu plappern geben muss, um das Vakuum zu füllen, und in denen alles immer schrecklich wichtig zu sein hat.“

Ist New Work also vor allem ein Konzept zur Aufweichung der Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben, zwischen Work und Life? Für mich ist die Antwort ganz klar „nein“. New Work, also die Arbeitsweise von morgen, wird vor allem durch die Werte und Vorstellungen derer geprägt, die jetzt in die Arbeitswelt hineinwächst – also durch die Generation Y.

Meine Generation wird die Arbeitswelt verändern, das steht fest. Denn keine Veränderungen anzustreben würde Stillstand bedeuten und da sind wir uns wohl alle einig, dass das nicht unser Ziel sein kann. Die Aufgabe wird sein die Zusammenarbeit mit den älteren Generationen im Kontext der technischen Weiterentwicklungen und Möglichkeiten optimal zu gestalten. Und diese Aufgabe ist an beide Seiten gerichtet, das ist klar. Gehen wir doch in den Dialog, denn so können wir am besten herausfinden wie sich unsere unterschiedlichen Ansichten von Arbeitsweisen und -Umgang vereinen lassen. Was denken Sie? Was bedeutet für Sie New Work?

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