Neuregelung der Gleitzone

Neuregelung der Gleitzone

Übergangsbereich.

Öfter mal was neues in der Gesetzgebung Deutschland. Diesmal mit dem „Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung“ (Abkürzung: RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz), welches zum 23.11.2018 verabschiedet wurde, und die Neuregelung für Arbeitsentgelte aus mehr als geringfügigen Beschäftigungen nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV beinhaltet.

Doch was ändert sich genau und wo findet man als Personaler denn entsprechende Informationen? Dazu gerne mehr im folgendem Blog-Beitrag.

Ab dem 01.07.2019 wird die „Gleitzone“ zum „Übergangsbereich“ und die Obergrenze wird von 850,00 € auf 1.300,00 € angehoben. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass alle Mitarbeiter, die vor dem 01.07.2019 in der Gleitzone beschäftigt waren, automatisch ab dem Stichtag in den Übergangsbereich fallen. Darüber hinaus gibt es jedoch nun auch Mitarbeiter die aufgrund von Ihrem geringeren Entgelt (unter 1.300,00 €) neu im Übergangsbereich abzurechnen und daher zu prüfen sind.

Bei der Berechnung gibt es grundsätzlich keine Änderung, außer einer Anpassung der Obergrenze, daher gilt über den 30.06.19 hinaus die Regelung, dass die AN-Anteile zur Sozialversicherung von einer geminderten beitragspflichtigem Entgelt ermittelt werden.

Die Berechnung der Rente für Mitarbeiter im Übergangsbereich wird ab dem 01.07.19 auf der Grundlage des tatsächlichen, und nicht mehr vom geringeren Entgelt, berechnet.

Entsprechend wird das tatsächliche Entgelt ein neuer Bestandteil im Meldeverfahren DEÜV und auch im Meldeverfahren EEL.

Besondere Personengruppen, wie Mitarbeiter mit Altersteilzeitvereinbarung oder Mitarbeiter mit Kurzarbeit, werden auch mit bei der Betrachtung im Übergangsbereich, bei bestimmten Voraussetzungen, berücksichtigt.

Um Ihnen die gesetzliche Grundlage etwas näher zu bringen, können folgende Quellen dienen: Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung, Rundschreiben vom 21.03.2019 „Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen im Übergangsbereich nach §20 Abs. 2 SGB IV“, neue Kernprüfungen für Meldeverfahren DEÜV und EEL ab dem 01.07.2019 (noch nicht veröffentlicht).

In VEDA HR Entgelt werden wir unserer Anwender natürlich unterstützen: die Umschlüsselung der momentanen Gleitzonenmitarbeiter in Mitarbeiter des Übergangsbereichs wird automatisch durchgeführt. Für alle Personalfälle, die eventuell in den neuen Übergangsbereich fallen, wird es ein entsprechendes Protokoll geben, in welchem wir ggf. betroffene Mitarbeiter ausweisen.

Sie sehen, es ändert sich etwas mehr als „nur“ der Begriff…

Zu VEDA HR Entgelt

 






 

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