New Work – Klappe, die Zweite

Joggerin

Mobilität und Flexibilität 4.0

„Happiness“, „Empathie“ und die Werte und Vorstellungen der Generation Y waren Thema meines ersten Blog-Beitrags im September 2014 zum Thema New Work. Heute wird es konkreter, Stichwort Arbeitswelt 4.0.

Vor kurzem las ich im NEON Magazin einen Artikel zum Thema „Arbeitswelt von morgen“ und neuen Karrieremodellen. Klare Keynote des Artikels: Arbeit wird mobiler, digitaler und flexibler. Das ist keine neue Erkenntnis. Doch damit diese neuen Rahmenbedingungen Arbeitnehmer nicht „aussaugen“ wie ein Vampir und damit am Ende des Tages nicht nur leere, unproduktive Hüllen von uns übrig bleiben, muss einiges passieren: Die Arbeitswelt muss sich grundlegend verändern!

7 Schlüsselaufgaben

Im meinem letzten Artikel sprach ich von glücklichen und zufriedenen Mitarbeitern, die in diesem Gemütszustand bessere betriebliche Ergebnisse erzielen. Doch jetzt die entscheidende Frage: Was macht uns in Zukunft im Arbeitsalltag glücklich und zufrieden? Anne M. Schüller hat hierzu in der Huffington Post sieben Schlüsselaufgaben genannt, die in Angriff genommen werden müssen, um genau das zu erreichen:

  • Schwarmintelligenz integrieren
  • kollaborative Strukturen implementieren
  • gefühlte Hierarchien reduzieren
  • Regelwerke dezimieren
  • Silodenke demontieren
  • sich digital transformieren
  • den Kundenfokus forcieren

Detlev Wetzel, Autor des Buches „Arbeit 4.0“, sagt in diesem Zusammenhang: „Noch ist schwer abzusehen, wie die Arbeitswelt der Zukunft genau aussehen wird. Fest steht aber: Abwarten und zurücklehnen ist keine Option.“

Um die „Happiness“ zu erreichen und den Wandel zu einem glücklichen und hochprofitablen Unternehmen zu schaffen, müssen wir also schleunigst aktiv werden.

Die 5 „Hauptrollen“ der Arbeitswelt 4.0

NEON hat meiner Meinung nach sehr anschaulich die entscheidenden Punkte zusammengefasst. Und dazu 5 Rollen definiert:

Der Erleichterer
Er setzt alles daran die Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer zu verbessern. Sein Credo: Die Arbeit soll uns künftig nicht nur weniger krank, sondern sogar gesünder machen.

  • Ich denke Sportangebote, so wie es sie heute bereits gibt, reichen hier nicht. Es sind grundlegendere Ideen gefragt, die die tagtäglichen Arbeitsbedingungen verbessern, sei es in der Werkstatt oder im Büro. Aber selbst sehr kleine Dinge wie gekippte Materialkisten in der Werkstatt und höhenverstellbare Schreibtische im Büro sind schon Schritte in die richtige Richtung.

Die Ultraflexible
Konzepte wie Vertrauensarbeitszeit und Gleitzeit sind immer häufiger vorzufinden. Dies reicht der „Ultraflexiblen“ jedoch nicht. Sie wird in Zukunft nicht nur arbeiten wann sie will, sondern auch wo sie will.

  • Ich bin mir sicher, dass dieses Konzept in mehr Berufen durchführbar ist als bisher gedacht und umgesetzt.

Der Pausenmacher
Das Konzept des Sabbatical ist bekannt. Doch der Pausenmacher strebt danach, egal welchen beruflichen Weg er einschlägt, auf einen Arbeitgeber zu treffen, der es ihm ermöglicht Auszeiten wie Sabbatical oder Elternzeit zu nehmen .Flexibel in Länge und Zeitpunkt.

  • Wieder fällt mir auf, dass Flexibilität definitiv eines, wenn nicht DAS Buzzword der Arbeitswelt 4.0 ist.

Die Jobhopperin
Hier dachte ich zuerst an die „Generation Praktikum“, die sich mit dem Jobeinstieg schwertut und sich deshalb von Unternehmen zu Unternehmen durchreichen lässt. Nein, die Jobhopperin von morgen hat den Mut sich in gewissen Abständen neu zu erfinden, um sich selbst herauszufordern und Neues zu lernen. Sie will nicht nur in einem Bereich weiterkommen und aufsteigen, sondern in einem komplett neuen Tätigkeitsbereich von Vorne beginnen, um für sich selbst das Beste rauszuholen.

Die Revoluzzer
Andere Wege gehen, aus vorgezeichneten Karrierepfaden ausbrechen, Arbeit neu erfinden. Das sind die Ziele des Revoluzzers. Hier werden Hierarchien abgeschafft, Entscheidungen gemeinsam getroffen und Arbeitsweisen individuell gestaltet.

Eines ist am Ende klar: Wir, die Arbeitnehmer von morgen, sind in einer guten Position. Wir sind Digital Natives, haben Ideen, bringen uns ein und wollen mitgestalten. Man muss uns nur die Möglichkeiten hierzu geben.

Natürlich ist es nicht möglich alle Unternehmen und Jobs radikal und auf einen Schlag zu verändern. Aber es ist eine Notwendigkeit, um wettbewerbs- und zukunftsfähig zu bleiben. Moderne Start-Ups machen vor, wie es aussehen kann, wenn alte Traditionen abgeschafft und eingefahrene Routinen durchbrochen werden.

Wir bei VEDA gehen seit einiger Zeit auch neue Wege. Unser Barcamp zum Beispiel hat sehr viele Themen in den Vordergrund gerückt, die das „Arbeiten in der Zukunft“ thematisieren. Und wir befinden uns nicht erst seit dem Barcamp im Umbruch zum Unternehmen 4.0.

Wie laufen die Vorbereitungen bei Ihnen?

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