Nutzen Sie Ihre Zeit wirklich produktiv?

Nutzen Sie Ihre Zeit wirklich produktiv

Höchstarbeitszeit!

In unserer Arbeitswelt wird der Erfolg von Unternehmen und ihren Mitarbeitern bereits seit etlichen Zeiten an der jeweiligen Produktivität gemessen. Mathematisch ist die Berechnung der Produktivität einfach: man teilt den Output durch den Input.

Dies gilt auch für ganze Länder: eine Studie der Hans-Böckler Stiftung aus dem Jahr 2007 zeigt, dass ganz vorne in der Produktivität die EU-Länder Belgien, Frankreich und Deutschland liegen.

Die eigentliche Überraschung ist jedoch, dass auf den ersten 5 Plätzen jeweils die Länder mit einer niedrigen Wochenarbeitszeit liegen. Bezogen auf einen Arbeitstag liegt die Produktivität bei einem Arbeitstag von knapp über (!) 8 Stunden am höchsten. Es sind also die EU-Länder mit den niedrigen Wochenarbeitszeiten, die eine hohe Produktivität aufweisen. In einer Studie der Faculty of Business & Economics der Universität Melbourne wurde gar festgestellt, dass die Hirnaktivität der Arbeitnehmer über 40 am effektivsten stimuliert wird, wenn diese nicht mehr als 25 Stunden pro Woche arbeiten. Daher scheint weniger also mehr zu sein.

Ein weiterer Pluspunkt für eine niedrigere Wochenarbeitszeit hängt mit dem erhöhten Unfallrisiko am Arbeitsplatz zusammen: dieses steigt nämlich nach 8 Stunden Arbeit exponentiell an. Ausgelöst in der Hauptsache durch Erschöpfung und Unkonzentriertheit. Sind wir also wirklich klug beraten, wenn wir für die Arbeitszeitregelungen im Unternehmen auf moderne Lösungen verzichten? Unterstützen uns bisherige Konzepte wirklich dabei die Probleme im Griff zu behalten?  

In Deutschland gibt es im Arbeitszeitgesetz den Paragrafen §3 Maximale Arbeitszeit. Dieser ist gerade mit dem Mindestlohngesetz neu in den Fokus von vielen Unternehmen und Personalern geraten. Es geht um die maximale tägliche Arbeitszeit: diese wird hierin nämlich auf 10 Stunden am Tag im Maximalfall und 48 Stunden/Woche, bei einer 6 Tage Woche, regelmäßig als Durchschnitt der letzten 6 Monate begrenzt.

Sicher, im Zuge von Fachkräftemangel und brummender Wirtschaft kann man die tägliche Höchstarbeitszeit kritisch betrachten, unnütz ist diese aber noch lange nicht. Hierzu muss man sehen, dass das Arbeitszeitgesetz dem Arbeitnehmerschutz gewidmet ist. Schutz bedeutet hier nicht nur Schutz vor Ausbeutung, sondern eben auch Schutz vor Unfällen.

 

 Grafik Zwei NHE
Bildquelle: Hänecke et al. (1998)

Schon jetzt haben viele Unternehmen mit Langzeiterkrankten und Burn-Out-Patienten zu kämpfen. Mit 16,7% aller AU-Tage waren psychische Erkrankungen in 2017 bereits die zweitwichtigste Ursache. Diese Ausfälle zu kompensieren, ist in der Zeit des Fachkräftemangels durch neues Personal allein nur schwer möglich.

Als Arbeitgeber darauf zu achten, dass die Beschäftigten die tägliche Höchstarbeitszeit einhalten, ist also keine lästige gesetzliche Pflicht. Eine hohe Produktivität und gleichzeitig gesunde Mitarbeiter, die sich auch Zeit für Familie und Freizeit nehmen können, bringt die Unternehmen voran. Denn vermutlich kennen wir es alle aus der erlebten Praxis: Wie lange jemand am Schreibtisch sitzt, sagt eben noch nichts darüber aus, wie viel Arbeit erledigt wird.

Eine moderne Software für die Zeitwirtschaft in den Unternehmen hilft dabei, die Voraussetzungen für gesunde Arbeitszeiten zu schaffen. Jeder Mitarbeiter im Unternehmen ist in irgendeiner Art und Weise von den Themen Zeit und Zutritt betroffen. Deswegen gilt: Wie einfach und komfortabel gestalte ich das Ganze für das Unternehmen und die Anwender? Diese Mehrwerte sind oftmals am Anfang von Projekten nicht immer die wesentlichen Treiber, aber in der produktiven Umsetzung wird dieser Aspekt regelrecht brisant. Nicht zuletzt, weil sonst Gegenreaktionen aus der Belegschaft zu befürchten sind.

Der integrative Ansatz von VEDA Horizon zeigt gerade hier seine eigentlichen Stärken: sämtliche Infos und Übersichten zu den Arbeitszeiten sind in VEDA Horizon bereits vorhanden und Workflows können hieraus direkt angestoßen werden. So können Arbeitszeitabweichungen durch die Mitarbeiter selber beantragt oder Urlaubsanträge gestartet, Stempelkorrekturen vorgenommen, Krankmeldungen aus der Zeitwirtschaft abgegeben und noch viel mehr im Personalmanagement von VEDA Horizon durchgeführt werden. Mitarbeiter können ihren Urlaub beispielsweise von zuhause aus bequem über das Web beantragen - nachdem sie sich hoffentlich mit ihrem Partner oder Partnerin entsprechend geeinigt haben. Oder auch die Vertretung im Urlaub direkt mit genehmigen lassen. Dies ermöglicht eine zugeordnete Vertretung im Unternehmen und die Gewissheit, dass sich jemand um die anstehenden Aufgaben kümmert. Führungskräfte profitieren in ihrer Arbeit direkt durch VEDA Horzion, denn sie haben in Realtime Zugriff auf die Daten ihrer Mitarbeiter– gerne auch von unterwegs per Smarthone oder Tablet. Mitarbeiter können für gesunde und produktive Arbeitszeiten mit Pausen sensibilisiert werden, denn Heatmaps und Übersichten helfen dabei, die Arbeitszeiten unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit zu sehen.

Fazit:

  • Lieber mal Pausen einlegen. Mehrere kurze Pausen halten uns erholt.
  • Besser die Arbeit konzentriert und fokussiert erbringen, als möglichst viel Zeit am Arbeitsplatz zu verbringen.
  • Die besten Ideen kommen doch immer dann, wenn man den Kopf mal wieder frei hat. Abends zuhause auf dem Sofa und beim Spaziergang im Wald oder an der See.

 

VEDA GmbH

Ihr Lösungsanbieter für HR Software & Services

Carl-Zeiss-Straße 14
52477 Alsdorf

E-Mail:   info@veda.net


Telefon: +49-2404-5507-0
Telefax: +49-2404-5507-2133

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok