People Software – Let’s have Fun

Auch Betriebswirtschaftliche Software soll und darf Spaß machenPeople_Software

Betriebswirtschaftliche Softwarelösungen, oder neudeutsch auch People Software, werden u.a. wegen der zunehmend technisch funktionellen Möglichkeiten Produkte zu gestalten, immer komplexer. Heutige Anwender sind davon allerdings unbeeindruckt und erwarten eine kompromisslos einfache Handhabung. Dabei ist es egal, ob es sich um Software oder Hardware handelt. Warum soll ich als Anwender in meinem privaten Umfeld Softwarelösungen und technische Produkte mit Freude nutzen aber im Arbeitsalltag darauf verzichten müssen?

Werfen wir einen Blick auf das Thema Apps. Das, was bei einer App zählt, sind Alltagstauglichkeit und Benutzerfreundlichkeit. Nutze ich eine App nicht ständig oder ist sie schlecht zu bedienen, entferne ich sie schnell wieder von meinem Gerät und probiere etwas anderes aus. Kann eine App nicht dauerhaft durch ihre Usability überzeugen und mich als Anwender immer wieder auf‘s Neue begeistern, verliert sie mich am Ende als Kunde. Usabiliy ist mehr als Benutzerfreundlichkeit Der Begriff Usability wird i.d.R. mit Benutzerfreundlichkeit oder Gebrauchstauglichkeit übersetzt. Dies greift meiner Meinung nach zu kurz. Nicht umsonst gesellt sich immer öfters zum Begriff Usability der Begriff User Experience. Mit diesem Begriff sind alle Erfahrungen eines Anwenders mit einem, und rund um ein Produkt gemeint. Es geht also nicht nur darum, eine Benutzerschnittstelle möglichst anwenderfreundlich zu gestalten, sondern um das Erlebnis des Anwenders bei der Nutzung des Produktes. Mehr noch: Im Grunde geht es darum, Systeme möglichst nahtlos in unser Leben zu integrieren. So wie ich bspw. als Autofahrer während der Fahrt mit Informationen versorgt werden, oder als Rettungskraft bei einem Unfall möglichst schnell einen Überblick über die Situation haben möchte, will ich mich je nach Anwendungskontext und -situation nicht erst mit einem technischen Gerät und dessen Möglichkeiten auseinandersetzen müssen. Anwendung und Anwender müssen zusammenpassen Ein Produkt ist nie Selbstzweck. Ein Produkt zielt immer auf eine bestimmte Benutzergruppe ab. Bei der Entwicklung ist es deshalb unverzichtbar, sich mit den konkreten Anwendern und dem jeweiligen Kontext, in dem das Produkt genutzt werden soll, auseinanderzusetzen. Dabei sollte jedem bewusst sein, dass es keine allgemeingültige Usability gibt. Vielmehr hängt das Erlebnis eines Anwenders davon ab, dass Anwendung und Anwender zusammen passen. Allgemeingültig sind dagegen die Prinzipien hinter der Usability, die sich sowohl auf Consumer-Elektronik als auch auf betriebswirtschaftliche Software anwenden lassen. Die Beachtung dieser Prinzipien sorgt bei Menschen für Spaß und Zufriedenheit im Umgang mit Technik und Softwarelösungen Für mich sind dies im Wesentlichen:

  1. Einfachheit – so einfach wie möglich
  2. Nutzerorientierung – Berücksichtigung von Anwendern und Anwendungskontext
  3. Design. a. Intuitivität – sinnvolle und auf das Notwendige eingeschränkte Interaktionen b. Gestaltgesetze der Wahrnehmung beachten – thematisch Zusammengehörendes ist visuell als Gruppe erkennbar c. Sichtbarkeit und Feedback – optimale Unterstützung des aktuellen Arbeitsprozesses, möglichst ohne Unterbrechungen d. Überraschungen vermeiden – als Benutzer habe ich das System unter Kontrolle und werde nicht von ihm überrascht e. Konsistenz und Kohärenz – wiederkehrende Aufgaben werden unterstützt, vereinfachter Zugriff auf oft verwendete Objekte und Funktionen, usw. f. Dialog statt Monolog – das System verhält sich wie ein freundlicher Butler an Stelle von „Take it or leave it“ g. Fehlertoleranz – den Anwender bei einer fehlerhaften Bedienung nicht mit Fehlermeldungen in Stress versetzen, sondern Möglichkeiten zur Problembehebung anbieten
  4. Prozesse zu Ende denken und jeden Prozessbeteiligten in seinem Kontext optimal bedienen

Also gar nicht mal so schwer, Produkte zu kreieren, die Menschen Spaß machen. :-) Oder? Bildquelle: © Monika Olszewska - Fotolia.com

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