Supra-Abrechner

Supra-Abrechner

Hört sich langweilig an – ist aber das genaue Gegenteil!

Es braucht wohl nicht immer eine englische Beschreibung für einen Beruf der nicht abwechslungsreicher sein kann.

Auf die Frage „Was machst du denn beruflich?“ kann ich zwar mit „Ich bin Supra-Abrechner“ antworten aber das bringt in der Regel nicht wirklich viel.

Der Grundsatz, der hinter dem Supra-Modell der VEDA GmbH steckt, lässt sich einfach beschreiben: mit flexiblen Einsätzen in einem agilen Arbeitsumfeld den größtmöglichen Nutzen herausholen. Aber möchte man das als Unternehmen nicht immer? Und wie funktioniert so etwas? Und wie funktioniert das vor allem mit neuen Mitarbeitern, die weder den Begriff „New Work“ noch „agiles Arbeiten“ jemals zuvor gehört hatten?

Da wären wir dann bei mir angelangt. Der Artikel dient dazu, einen Einblick über meine Erfahrung im Bereich New Work und der „Supra-Tätigkeit“ darzustellen.

Um vorweg einen kleinen Einblick zu geben: meine Ausbildung habe ich in einem Konzernverband als Industriekauffrau absolviert und im Anschluss daran mehrere Firmen (mit und ohne Tarifverträgen) im Bereich Entgelt betreut. Später dann auch die systemseitige Abrechnung mit einem anderen Abrechnungssystem (als VEDA HR Entgelt) und deren Folgearbeiten.

Die Stelle bei der VEDA als Supra-Abrechner kam also wie gerufen, denn das ist alles andere als „0815“.

Dahinter steckt eine Kombination aus drei verschiedenen Stellenprofilen und drei verschiedenen Teams. Da wird es auf einmal interessant. Doch um drei Teams und drei unterschiedliche Arbeitsweisen unter einen Hut zu bekommen braucht es vor allem eins: Flexibilität. Nicht nur von mir als betroffene Person, sondern vor allem von den zugehörigen Teams und allen anderen VEDAnern.

Und genau das funktioniert bei meiner Konstellation hervorragend. Ich bin für die Entgeltabrechnung der VEDAner selber zuständig (also auch als Anwender unterwegs), bin mit im Entwicklungsteam als Fachspezialist und noch im Kundensupport tätig. Den Wissenstransfer, den wir dadurch in die Teams bringen können ist von einem und auch meinem großen Vorteil. Dazu kommt, dass ich als Entgeltabrechnerin optimal vorbereitet bin, da ich mit dem Hintergrundwissen aus der Entwicklung und dem Support weiß, wie unser HR Entgelt in der Tiefe funktioniert und worauf ich achten muss. Genauso kann ich bei Neuentwicklungen als Anwenderin meine Meinung mit einbringen, um bestimmte Funktionen noch anwenderfreundlicher zu gestalten als sie schon sind (denn das landet schließlich auch bei mir).

Es ist schon eine kleine Herausforderung sich auf die Arbeitsweisen und Gegebenheiten der unterschiedlichen Teams einzustellen. Hier kann es durchaus sinnvoll sein, Verfahrensweisen aus dem einen Team in das andere Team zu implementieren und so Synergieeffekte zu nutzen.

Doch nicht nur der VEDA GmbH hilft diese Supra-Tätigkeit. Persönlich vertiefe ich mein Wissen ungemein durch die Kombination der Stellen und lerne neue Arbeitsweisen.

Im Bereich des Agilen Arbeitens heißt es auch, dass man immer von überall aus arbeiten kann. Ja, in der Tat, dass ist gerade als Supra-Abrechner unumgänglich. Mal sitze ich im Personalbüro, mal sitze ich im Open Space, mal sitze ich im „Haus am See“ und selten bin ich auch mal im Home Office. Da kann schon mal öfter die Frage aufkommen: „Wo ist Sandra?“.

Hier haben wir mit allen betroffenen Teams versucht einen Zeitplan zu erstellen und eine gewisse Regelmäßigkeit zu finden. So bin ich jeden Morgen ca. 1,5 Stunden im Personalbüro und anschließend entweder in der Entwicklung oder im Support. Da in der Entwicklung in Sprints (2-wöchigen Entwicklungsphasen) gearbeitet wird, haben wir dies als Richtwert genommen, um dann sprintmäßig meine Einsätze zu planen. Wie, das wird geplant? Ja, wird es. Zur Orientierung für die Teams selber ist das sinnvoll. Sollte es spontan zu Ausfällen kommen, funktioniert die flexible Umplanung durch Kommunikation reibungslos.

Doch es kommt natürlich auch schon mal vor, dass Kritik an einem ausgeübt wird. Zum Beispiel wenn in zwei Teams wichtige Anliegen anstehen und die Zeiteinteilung eigentlich anders vorgegeben war und die Kapazität in einem Team abgezogen werden muss. Hier hat die Erfahrung gezeigt, dass es nur hilft, darüber direkt zu sprechen, denn die Kritik gilt nicht mir als Person sondern i.d.R. der „nicht vorhandenen Flexibilität“ der Supra-Stelle. Schnelle Kommunikation führt in den meisten Fällen dazu, dass alle Beteiligten zufrieden aus dieser Konfliktsituation raus gehen können.

Wie genau es in einem agil arbeitendem Team ist werde ich im nächsten Blog beschreiben – also stay tuned…

 

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