VEDA Barcamp

VEDA Barcamp

Wie man 12 Themen mit 40 Leuten in 6 Stunden rockt!

Am 08. Mai haben wir bei VEDA unser erstes internes Barcamp veranstaltet. Die meisten von Ihnen haben sicherlich schon einmal von Barcamps gehört, oder gar eins besucht. Dann wissen Sie auch, dass ein Barcamp nur sehr entfernt etwas mit „Bar“ zu tun hat. Vielmehr ist es eine Unkonferenz auf der die Teilnehmer selbst die Agenda bestimmen und ganz offen in sogenannten „Sessions“ Themen, die ihnen auf dem Herzen liegen, diskutieren. Also gut, doch ein bisschen "Bar". Oder Kneipe. Denn am Kneipentisch lodern doch auch oft die wildesten Ideen und Themen auf, die dann heiß diskutiert werden. Eben weil sie allen am Herzen liegen.

Schon lange beschäftigen wir uns mit HR-Trends wie (Happy) New Work, Arbeiten auf Augenhöhe und den notwendigen Veränderungen von Organisationsstrukturen in Folge der digitalen Transformation. Aber warum dieses Wissen nur in der Beratung unserer Kunden und der Entwicklung unserer Software einsetzen? Es lag also nahe, das Know-how auch zur Optimierung unserer internen Organisationsstrukturen zu nutzen. Denn besser geht immer. Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: Mein Kollege Johannes hat die Idee „internes Barcamp“ bei einem Projektleitermeeting in den Raum geworfen. Es ging damals darum, wie wir in der Zusammenarbeit noch besser werden können, wie wir Abteilungsgrenzen noch stärker aufweichen können und die Projektteams noch optimaler zusammenstellen können, um den internen Wissenstransfer weiter zu optimieren. Von da an wurde die Idee ein Selbstläufer. In unserem Orga-Projektteam haben wir zusammengesessen, um nur ganz grobe Rahmenbedingungen wie Datum, Ort und – ganz wichtig ;-) – Verpflegung zu koordinieren. Und, um aus dem Team heraus, alle VEDAner von der Idee zu begeistern. Letzteres war wirklich nicht schwer. Von der Geschäftsführung, über die Kollegen aus der Softwareentwicklung, bis hin zum Support waren gleich alle Feuer und Flamme.

Zwar – und das liegt in der Natur einer Unkonferenz – mussten wir im Vorhinein ein hohes Maß an Unsicherheit aushalten, denn es war offen, wie das so werden würde mit dem #VEDAbarcamp. Würden wir genügend Themen zusammen bekommen? Würden die Teilnehmer auch erscheinen? Im Nachhinein aber, und da sind sich alle einig, können wir sagen: Es war ein voller Erfolg. Raus aus dem „daily business“, in lockerer Atmosphäre am Wochenende, konnten wir mit freiem Kopf über alles diskutieren, was uns wichtig war. So gab es Sessions mit Titeln wie „Wenn ich König von VEDA wäre…“ oder „Warum wollen wir agil werden?“ und „Wieviel Transparenz wollen wir, wieviel Transparenz brauchen wir?“ bis hin zu „Erfolgreiche Projekte“ und „Arbeitszeitmodell“. Von A bis Z wurde über alles diskutiert – Querdenken war nicht nur erlaubt, sondern explizit gewünscht. Und so sind tolle Ideen entstanden, die wir in agilen, interdisziplinären Teams weiter vorantreiben möchten und werden.

Mehr zu unserem #VEDAbarcamp können Sie bei Twitter verfolgen. Hier auch ein paar Eindrücke unserer Unkonferenz:

 barcampBildquelle: © VEDA GmbH / VEDA GmbH

VEDA Barcamp

Bildquelle: © VEDA GmbH / VEDA GmbH

 VEDAbarcamp Mai 2015 III e1431430233119Bildquelle: © VEDA GmbH / Twitter
 
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So, und nun fragen Sie sich sicher: Wie haben die das denn konkret gemacht bei VEDA? Tja, ganz einfach: Wir haben uns an einem Freitagnachmittag getroffen und in 1,5 Stunden die Agenda für den darauffolgenden Unkonferenz-Tag zusammengestellt. Denn den Samstag wollten wir ganz und gar den Sessions widmen. Oft wird bei Baramps aber der Tag erst am morgen des selbigen geplant.

Unsere Agenda hat 3 parallele Timeslots vorgesehen (einfach, weil wir uns die drei schönsten Konferenzräume für die Sessions ausgesucht haben). Zwei Slots morgens, 2 Slots nach dem Mittagessen. Macht nach Adamriese 12 Sessions. Und wie kamen diese zustande? Jeder Teilnehmer konnte mittels Karte sein Herzensthema, ergo Sessionvorschlag an ein Board pinnen, und in zwei, drei Sätzen erläutern, was er sich darunter vorstellt. Als alle Wünsche und Ideen am Board hingen, wurde demokratisch die Tagesordnung festgelegt. Heißt: Jeder Anwesende konnte per Handzeichen für 4 Themen abstimmen (4, weil ja jeder Teilnehmer an 4 Sessions teilnehmen konnte). Nachdem das Programm stand, haben wir das „Bar“ in Baramp wörtlich genommen, die selbige mittels BARbecue eröffnet und mit Bier und Grillwurst den Tag ausklingen lassen. So konnte beim gemütlichen Miteinander die Saat gelegt werden für die entspannte Stimmung am Samstag.

Am eigentlichen Unkonferenztag haben wir uns für eine kurze Einstimmung im größten Konferenzraum versammelt, bevor jeder in „seine“ Sessions ausschgewärmt ist. Was dann passiert ist? Siehe oben – 12 Themen, 40 Leute und es hat gerockt. Gut war das enge Zeitgerüst der Sessions – in 50 Minuten mussten die Themen „durch“ sein und es war klar, was Ergebnis und was Follow-Up sein wird. Das sehen wir vom Orga-Team als ganz wichtig für den Barcamp-Erfolg: Der Tag (oder die Tage) alleine sind gut für die Stimmung, aber für eine nachhaltige Veränderung ist wichtig, dass es weitergeht. Wie? Wir werden berichten.

Und, haben Sie jetzt auch Lust ein Barcamp zu veranstalten? Oder haben bereits? Mich interessieren Ihre Überlegungen und Berichte, wie es bei Ihnen so „gelaufen“ ist, und vor allen Dingen wie es danach weiterging. Berichten Sie uns doch in den Kommentaren.

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