VEDA im Austausch mit dem Institut für Medizinische Informatik

VEDA Austausch

Der Azubiaustausch.

Forschung? Profit? Qualität? Um sich den Unterschied zwischen diesen Punkten bei verschiedenen Unternehmen klarzumachen, ist ein Azubiaustausch geradezu die perfekte Chance.

Lennart Rickmann, Azubi beim Institut für Medizinische Informatik in Aachen, und Lennart Küppers, Azubi bei VEDA in Alsdorf, konnten innerhalb von zwei Wochen verschiedenste Eindrücke sammeln und legen diese in den zwei folgenden Erfahrungsberichten dar.

Dabei war das Ziel, die verschiedenen Strukturen, Arbeitsweisen und Aufgaben in den Unternehmen mitzuerleben und so einen Einblick in die Privatwirtschaft bzw. den Staatsbetrieb zu erhalten.

Lennart Rickmann (Institut für Medizinische Informatik):

Als mein Chef auf mich zukam und fragte, ob ich Lust auf einen Azubiaustausch mit VEDA hätte, war ich direkt interessiert. Dieser Austausch stellte eine Möglichkeit dar, einen Blick hinaus aus unserem Institut, hinein in die Privatwirtschaft zu werfen.

An meinem ersten Tag bei VEDA wusste ich noch nicht, was auf mich zukommt. Ich hatte dieses Bild aus den Filmen vor Augen, in denen jeder Informatiker seinen eigenen kleinen Kasten hat und nur mit seinem PC beschäftigt ist. Lennart holte mich am Eingang ab und führte mich durch die Firma. Direkt fiel auf, dass hier alles moderner gestaltet war als in der Uniklinik und gefühlt standen alle zehn Meter „Sofa-Inseln“ zum Entspannen oder ein Kicker herum. Vom Team wurde ich herzlich empfangen und schon direkt zum, am nächsten Tag anstehenden, Team-Event eingeladen.

Die offensichtlichsten Unterschiede im Arbeitsalltag waren vermutlich die „Scrum“ Meetings. Anstatt wie bei uns einmal pro Woche seinen Fortschritt zu zeigen und zu erzählen was man in der nächsten Woche vorhat zu erledigen, wird bei VEDA jeden Tag ein kurzes Meeting abgehalten und alle zwei Wochen die Arbeit für den nächsten Zeitraum festgelegt und eingeteilt.

Auch fiel auf, dass das gesamte Team an demselben Projekt arbeitete. Bei uns arbeiten zwar Leute auch zusammen an Projekten, aber meistens hat jeder sein eigenes Projekt, um das er sich kümmert und zuständig ist.

Ich konnte mich sehr gut in die Arbeit bei VEDA hineinfinden, da ich mit der benötigten Programmiersprache vertraut war und bei Verständnisfragen immer jemand zur Stelle war. Die Austauschwoche hat mir sehr gut gefallen und ich kann es jedem,  der die Möglichkeit hat, nur empfehlen die Chance zu nutzen, um Einblicke in andere Unternehmensstrukturen zu gewinnen.

Lennart Küppers (VEDA):

Meine Erfahrungen, welche ich durch den einwöchigen Besuch beim Institut für Medizinische Informatik in der Uniklinik Aachen sammeln konnte, waren in fast allen Aspekten anders als das, was ich bis jetzt bei VEDA gelernt bzw. erlebt habe.

Alleine die Größe des Gebäudes zeigt, dass es sich nicht um einen normalen Betrieb handelt, sondern vielmehr um eine Forschungseinrichtung.

Wie bereits von VEDA gewohnt, sind auch hier die Mitarbeiter und Kollegen von Anfang an freundlich und hilfsbereit. Nervosität also fehl am Platz.

Auch die Aufgaben unterscheiden sich gänzlich zu den kundenorientierten Projekten bei VEDA.

Man merkt schnell, dass Forschung einen höheren Stellenwert hat, als beispielsweise die Qualität der Projekte. Klar, VEDA muss natürlich auch ein für den Kunden qualitativ hochwertiges Produkt entwickeln und kann so nur weniger Zeit in die Forschung stecken.

Lennart versorgte mich mit verschiedensten Aufgaben, welche ich so bei VEDA nie gemacht habe.

Zum Beispiel sollte ich das 3D-Modell einer menschlichen Hand so bemalen („Weight Painting“), dass sich bei Krümmung der Glieder alle Teile realistisch verbiegen, oder ich konnte einen Bot programmieren.

Die Bandbreite der Projekte von Lennart war sehr groß und viel unterschiedlicher als meine täglichen Aufgaben. Soweit ich mich richtig erinnere gab es vier Projekte, an denen er zu der Zeit gearbeitet hat.

Ein weiterer großer Unterschied war, dass das „Scrum“-System nicht ganz so strikt wie bei uns verfolgt wurde. Es gab lediglich ein wöchentliches Treffen in dem das Team ihre Zwischenstände durch Präsentationen vorgetragen haben.

Anders als bei uns, da es bereits jeden Tag „Dailys“, wöchentlich „Retros“, „Refinements“, „Sprint-Plannings“ und mehr gibt.

Zusammenfassend kann ich den Azubiaustausch nur gutheißen. Ich habe neue Leute kennengelernt, eine ganz neue Arbeitsstruktur miterlebt und sogar neue Sprachen und Programme ausprobiert.

 

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