Vergessen leicht gemacht!

Vergessen leicht gemacht

Bald haben Sie sogar ein Recht darauf. Änderung im Datenschutzrecht ab 2018

Wussten Sie gar nicht? Macht nichts! Dafür haben Sie ja uns. Jetzt fragen Sie sich vielleicht, woher wir das wissen. Die Antwort: Steht so im Gesetz, genauer gesagt in der Europäischen-Datenschutzgrundverordnung (kurz: EU-DSGVO): Im April 2016 haben der Rat und das Parlament der Europäischen Union der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) zugestimmt, die ab 2018 in den Mitgliedsstaaten direkt anwendbar werden wird.

Aber was bedeutet das nun?

Zuerst einmal, dass Sie die aktuelle Gesetzesgrundlage, das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), ab Mai 2018 in großen Teilen getrost vergessen können. Die EU-DSGVO erfordert nämlich viele rechtliche Anpassungen sowie weitere organisatorische und rechtliche Maßnahmen in allen Mitgliedsstaaten. Der rechtliche Rahmen bzw. die Schutzgedanken des Datenschutzrechtes, also bspw. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, bleiben im Kern erhalten.

Neue Rechte und Pflichten kommen hinzu: z.B. das Recht auf Löschung oder auf Datenübertragbarkeit. Erstgenanntes ist marketingwirksam mit dem Slogan „Recht auf Vergessenwerden“ (ah, jetzt ja) überschrieben worden. Das Recht auf Datenübertragbarkeit bezieht sich auf Daten, die ein Wirtschaftsunternehmen vom Betroffenen auf der Basis eines Vertrages oder einer Einwilligung erhalten hat. Wenn die Verarbeitung automatisiert erfolgt, soll der Betroffene deren Bereitstellung in einer zu einem anderen Unternehmen übertragbaren Form verlangen können. Ein denkbarer Anwendungsfall könnte so aussehen: Ich kündige meinen Account bei Facebook, will aber dort bereits gepostete Dinge (Fotos, Beiträge etc.) zu bspw. Google+ mitnehmen. Puh … Wie dies in der Praxis umgesetzt werden soll, ist sowohl technisch als auch vom Umfang her noch weitgehend unklar. Andererseits funktioniert es beim Wechsel des Mobilfunkanbieters oder Stromlieferanten im Kleinen ja bereits heute.

VEDA hat mit VEDA Horizon eine Lösung geschaffen, die vor allem kollaborativ ist. Heißt, VEDA Horizon vernetzt Menschen und Prozesse im Unternehmen und unterstützt bei der Zusammenarbeit. Logisch, dass da viele Daten anfallen, die nicht nur per se schützenswert, sondern auch teilweise personenbezogen sind. Datenschutz und Datensicherheit sind mit Blick auf die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie den wachsenden wirtschaftlichen Wert personenbezogener Daten wichtige Grundpfeiler der Informationsgesellschaft. Hier haben wir selbstverständlich einen hohen Anspruch. Innovative und schöne Lösungen zu schaffen ist nicht genug! Diese müssen in der täglichen Praxis eben auch in puncto Datenschutz überzeugen.

Mit den zahlreichen Reformen, die der Datenschutz erlebt hat, zuletzt eine Novellierung in 2009 und nun mit der Verordnung ab 2018, erkennt man schnell: Datenschutz ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Um diesen Prozess aktiv mitzugestalten, ist VEDA seit Juni 2016 aktives Mitglied in der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e. V. (GDD). Die GDD ist mit über 2.600 Mitgliedern die größte deutsche Datenschutzvereinigung und tritt für einen sinnvollen und technisch realisierbaren Datenschutz ein.

VEDA steht somit ein starker Partner zur Seite, der dazu beiträgt, die vor der Tür stehenden rechtlichen Neuerungen gesetzeskonform umzusetzen und zu implementieren. Oder mit anderen Worten: Das Recht wird bei VEDA, trotz gesetzlichem Anspruch, keinesfalls vergessen! Logo Gesellschaft fuer Datenschutz und Datensicherheit

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