Was hat 3D-Druck mit VEDA Horizon zu tun?

#HorizonLäuftBeiMir

Das beantworten uns Daniela und Jan im Interview

Wir haben nun schon in einigen Artikeln hier auf dem Blog zu VEDA Horizon berichtet. Und eins ist klargeworden: #HorizonLäuftBeiUns :-) Dies ist nicht nur unser internes „Mantra“, sondern auch der Hashtag unserer VEDA Horizon-Kampagne. Anlass genug für meine Kollegen Daniela und Jan, etwas ganz besonderes und außergewöhnliches daraus zu machen. Denn die beiden haben ein spannendes Hobby: den 3-Druck. Aber lesen Sie selbst:

Daniela, Jan, Ihr habt ein sehr außergewöhnliches Hobby, den 3D-Druck. Was war der Anlass für Euer Hobby?

Jan: Ursprünglich haben Daniela und ich zusammen mit meinem Bruder die Idee gehabt einen 3D-Drucker zu bauen. Bei ihm rührte das Interesse aus seinem Beruf (Doktorand Maschinenbau) und bei uns aus unserem Hobby: Helikopter-Modellbau.
Daniela: Genau. Die ersten Ideen gingen dahin, die recht teuren Ersatzteile teilweise selber zu drucken. Wir haben aber schnell erkannt, dass sich mit so einem Drucker noch viel mehr anstellen lässt. Fertige Modelle gibt es zuhauf im Internet und mit entsprechender Software kann man sich auch einfach leicht eigene Modelle designen.

Ihr habt für alle Kollegen einen wahnsinnig tollen Aufsteller aus Eurem Drucker gezaubert. Wie kamt Ihr zu der Idee?

Jan: Für unsere Refinement-Termine, die wir im Rahmen unseres agilen Softwareentwicklungsprozesses durchführen, haben wir z.B. Karten zum Schätzen der Aufwände gedruckt, um die mittlerweile ziemlich abgegriffenen Pappkarten zu ersetzen.
Daniela: Und bei genau so einem Termin, bei dem auch Ihr, die Kollegen aus dem Marketing, dabei wart, sind wir in’s Gespräch gekommen und haben die Idee entwickelt etwas zu drucken, das für die Einführung von VEDA Horizon steht. Nach diversen Flurgesprächen und Abstimmungsterminen haben wir dann gemeinsam beschlossen den Hashtag #HorizonLäuftBeiMir auf die Schreibtische der Kollegen zu bringen. Schließlich haben wir alle lange dafür gearbeitet, dass genau dies eintritt.

3D Drucker Bildquelle: © VEDA GmbH / VEDA GmbH

Euer Engagement ist für uns unbezahlbar. Und dass es nicht nur in Software fließt, sondern etwas so Tolles dabei rauskommt, hat uns alle gefreut. Aber sagt mal, wieviel Aufwand ist in diesen kleinen Aufsteller eigentlich geflossen?

Jan: Das Design war recht schnell gemacht. Auch das Aufbereiten des Modells für den Druck ist zu 99% automatisiert. Nur das Drucken selbst dauert seine Zeit, da das fertige Objekt Schicht für Schicht aus dem geschmolzenen Kunststoff aufgebaut wird.
Daniela: Die Druckzeit lag bei ca. 20 Minuten pro Teil, wobei nach 15 Minuten jemand am Drucker das Filament, also den Plastikfaden, wechseln musste, da ja die Schrift andersfarbig gedruckt werden sollte.
Jan: Um mal einen Eindruck zu bekommen, wie das ganze aufgebaut wird, haben wir ein kurzes Zeitraffer-Video aufgenommen. Hier ist alle 5 Sekunden ein Bild gemacht worden. Man sieht dabei sehr schön, wie die einzelnen Schichten aufgebaut werden und dabei das Objekt entsteht.

3D Druck

Was fasziniert Euch so am 3D-Druck?

Daniela:
Man kann beim 3D-Druck ziemlich kreativ sein. Es gibt verschiedene Portale, wo man fertige Modelle bekommen kann, oder man setzt sich hin und modelliert nach den eigenen Vorstellungen selbst. Wenn dann alles fertig ist, hält man das Produkt seiner Vorstellung in den Händen.
Jan: Für mich spielt da auch stark der Aspekt, nicht auf irgendeinen Hersteller angewiesen zu sein, rein. Wie oben  erwähnt, sind wir jetzt in der Lage kleinere Ersatzteile für unsere Modellhelikopter selbst zu drucken. Primär interessiert mich das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik und der Software, welche die Maschine steuert. Außerdem hat so ein 3D-Drucker bei der Arbeit, zumindest auf mich, einen ähnlichen Effekt, wie Waschmaschinen auf Säuglinge. ;-)

Welche technologischen Neuerungen werden wir in Zukunft – dem 3D-Druck sei dank – Eurer Einschätzung nach noch erleben?

Daniela: Momentan tut sich in diesem Bereich unheimlich viel. Fast monatlich gibt es neue, sogenannte funktionale Filamente, die z.B. flexibel sind, sich aber unter Kälte oder Wärme wieder an die Form „erinnern“ in die sie mal gedruckt wurden. Oder leitende Filamente, mit denen man sich für die Prototypen-Entwicklung z.B. Leiterplatinen, statt sie aufwändig und mit viel Chemie zu ätzen, einfach selber drucken kann. Auch in der Medizin wird der 3D-Druck heutzutage schon genutzt, um angepasste Prothesen, die nur einen Bruchteil ihrer klassischen Pendants kosten und schneller Verfügbar sind, herzustellen. Oder komplette Schädel- und Gesichtsknochen für Unfallopfer werden aus Titan 3D-gedruckt. Da ist die Entwicklung momentan rasend schnell und revolutioniert schon verschiedenste Aspekte.
Jan: Auch die Industrie ist ja schon längst mitten drin. Große Autohersteller drucken, allerdings mit Laser und Metallpulver, heute schon Teile für Serienautos, die sich klassisch so mit einer CNC-Fräse nicht herstellen lassen, und sparen so viel Gewicht ein, ohne dabei an Stabilität einzubüßen. Ich denke mit den fallenden Preisen für fertig zusammengebaute 3D-Drucker, die man nur noch auspacken und einstecken muss, wird die Verbreitung steigen und je mehr Menschen Zugang zu dieser Technologie haben, desto mehr neue Ideen werden getestet und umgesetzt, an die heute noch niemand denkt. Liebe Daniela, lieber Jan, danke für die spannenden Einblicke in die Welt des 3D-Drucks. Und natürlich für die schönen Aufsteller! :-) 

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