Personaladministration

Personaladministration bezeichnet alle administrativen Aufgaben und Prozesse im Personalwesen, die mit der Verwaltung von Mitarbeitendendaten und arbeitsbezogenen Vorgängen verbunden sind. Sie stellt die operative Grundlage für eine funktionierende HR-Arbeit dar und sorgt für strukturierte sowie rechtssichere Abläufe.
Payroll

Payroll bezeichnet im HR-Kontext die Gesamtheit aller Prozesse rund um die Lohn- und Gehaltsabrechnung von Mitarbeitenden. Dazu gehören sowohl die Berechnung von Vergütungen als auch die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Auszahlung von Entgelten.
Personalentwicklung

Personalentwicklung umfasst alle systematischen Maßnahmen und Prozesse, mit denen Unternehmen die Kompetenzen, Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten von Mitarbeitenden langfristig aufbauen und erweitern. Sie verbindet Qualifizierung, Lernen im Arbeitsalltag und Laufbahngestaltung, damit Menschen und Organisation sich zugleich weiterentwickeln.
Vergütungssystematik

Die Vergütungssystematik ist das interne Regel- und Ordnungsmodell, nach dem Vergütung im Unternehmen aufgebaut, angewendet und weiterentwickelt wird. Sie legt fest, welche Vergütungselemente existieren, wie Rollen vergleichbar gemacht werden und nach welchen Mechaniken Einstiegsgehälter, Anpassungen und Veränderungen des Verantwortungsumfangs vergütungsseitig abgebildet werden.
Kompetenzmanagement

Kompetenzmanagement umfasst die systematische Identifikation, Beschreibung, Entwicklung und Nutzung von Kompetenzen in einem Unternehmen. Es schafft Transparenz darüber, welche Fähigkeiten heute vorhanden sind, welche künftig benötigt werden und wie Kompetenzlücken gezielt geschlossen werden können.
Gehaltsspanne

Eine Gehaltsspanne beschreibt den definierten Vergütungsrahmen, innerhalb dessen das Fixgehalt für eine Rolle oder ein Joblevel liegen soll. Sie besteht aus Untergrenze, Obergrenze und häufig einem Mittelwert (Midpoint) und dient als Leitplanke für Angebote, Anpassungen und interne Vergleichbarkeit.
Beweislastumkehr im Arbeitsrecht

Die Beweislastumkehr im Arbeitsrecht beschreibt eine rechtliche Konstellation, in der nicht die anspruchstellende Partei den vollständigen Nachweis erbringen muss, sondern die Gegenseite darlegen und beweisen muss, dass ein behaupteter Verstoß oder Nachteil nicht vorliegt. Sie dient vor allem dem Schutz der typischerweise beweisschwächeren Partei und spielt in der HR-Praxis insbesondere bei Diskriminierungsvorwürfen, Maßregelungen und bestimmten Vergütungs- oder Auskunftskonstellationen eine zentrale Rolle.
Pay Gap Reporting

Pay Gap Reporting bezeichnet die standardisierte Erhebung, Berechnung und Berichterstattung von Entgeltunterschieden zwischen definierten Beschäftigtengruppen – häufig mit Fokus auf geschlechtsbezogene Differenzen. Im Mittelpunkt steht eine wiederholbare Kennzahlenlogik, die Transparenz schafft und Veränderungen über Zeit nachvollziehbar macht.
Entgeltgleichheitsanalyse

Eine Entgeltgleichheitsanalyse ist ein systematisches Verfahren, mit dem Unternehmen prüfen, ob Beschäftigte bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit nach objektiven Kriterien gleich bezahlt werden. Ziel ist es, geschlechtsbezogene oder strukturelle Entgeltunterschiede zu erkennen, Ursachen transparent zu machen und fundierte Maßnahmen zur Entgeltgerechtigkeit abzuleiten.
Feiertagsarbeit

Feiertage sind für viele Arbeitnehmende arbeitsfreie Tage – gesetzlich geschützt und gesellschaftlich fest verankert. Doch in bestimmten Branchen ist Arbeit an Feiertagen unvermeidbar. Ob Krankenhaus, Gastronomie oder Logistik: Feiertagsarbeit wirft regelmäßig Fragen zu rechtlichen Regelungen, Vergütung und Planung auf. Für Unternehmen und HR ist es essenziell, Arbeitszeitregelungen rechtssicher und zugleich mitarbeiterfreundlich zu gestalten.


