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Wie eine starke HR-Performance den Unternehmenserfolg beeinflussen kann

Eine gute Organisationsentwicklung, gesunde Unternehmenskultur und zufriedene Mitarbeitende können Berge versetzen. Hier wird HR zum Gamechanger, denn eine langfristige Performancesteigerung ist nur durch aktives Teamplay mit der Personalabteilung möglich.

HR-Abteilungen stehen vor großen Herausforderungen: Die sich verändernden Ansprüche insbesondere der jüngeren Bevölkerungsschichten und der demografische Wandel gehen an keinem Unternehmen spurlos vorbei.

Vielmehr erleben wir mit dem bevorstehenden Ruhestand der Babyboomer-Generation die größte Rentenwelle der deutschen Geschichte:

  • Laut Prognosen von Destatis wird die Zahl der Menschen im Erwerbsalter in den kommenden 15 Jahren um 1,6 bis 4,8 Millionen Menschen sinken.
  • Bis Mitte der 2030er Jahre wird in Deutschland die Zahl der Menschen im Rentenalter (ab 67 Jahren) um etwa 4 Millionen auf mindestens 20,0 Millionen steigen.
  • Laut Projektion des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wird die Zahl der Menschen, die dem deutschen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, bis 2060 voraussichtlich von 45,7 Millionen auf 40,4 Millionen schrumpfen.

Performance steigern, HR-Herausforderungen meistern

Entscheidend für den zukünftigen Erfolg und die Rentabilität eines Unternehmens ist damit eine Performancesteigerung, die auf einer optimalen Organisationsentwicklung, motivierenden Unternehmenskultur und hohen Mitarbeiterzufriedenheit gründet.

Dabei ist für die Bindung der Beschäftigten vor allem ein positives Arbeitsumfeld maßgeblich, gefolgt von einer fairen Vergütung, flexiblen Arbeitszeiten und hohen Jobstabilität. Und während die den aktuellen Arbeitsmarkt dominierende Generation Y schon seit geraumer Zeit nach flexiblen Arbeitsmodellen und Hybrid Work verlangt, haben erst die Krisen der letzten Zeit diese Form des Arbeitens wirklich populär gemacht.

Wie junge Generationen das Game verändern

Aber Angebote für Remote-Arbeit allein sind nicht genug. Denn gerade die technologiebegeisterten Generationen Y und Z verlangen mehr als nur zeitgemäße und die Kollaboration unterstützende IT-Tools.

Es ist daher entscheidend, dass HR-Abteilungen herausfinden, welche Erwartungen junge Menschen an ihre Arbeitgebenden haben und wie sie sich realisieren lassen. Nur so können Unternehmen neue Talente anziehen, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden steigern und damit auch deren Loyalität festigen.

Dabei sind Investitionen in Schulungen und Weiterbildungen weit mehr als nur Kostenpunkte – sie sind strategische Hebel, um die Arbeitsweise effektiver und produktiver zu gestalten. Denn ein gut geschultes Team, das auf dem neuesten Stand ist, kann nicht nur mehr leisten, sondern ist auch motivierter. Und wie wir alle wissen, führt mehr Motivation zu einer gesteigerten Produktivität.

Gesunde Unternehmenskultur für mehr Zufriedenheit

Genauso wichtig ist die Entwicklung einer gesunden Unternehmenskultur, die das Rückgrat eines Unternehmens bildet und deren Hauptziel es ist, zufriedene Mitarbeitende im Unternehmen zu haben. Dabei werden viele Aspekte positiv beeinflusst.

Motivation und Engagement: Mitarbeitende, die sich in ihrer Arbeitsumgebung wertgeschätzt und verstanden fühlen, sind eher bereit, sich für das Unternehmen einzusetzen und über das normale Maß hinaus zu arbeiten.

Talentanwerbung und -bindung: In Zeiten, in denen qualifizierte Arbeitskräfte immer schwieriger zu finden sind, kann eine starke Unternehmenskultur ein entscheidender Faktor sein, um Talente anzuziehen und langfristig an das Unternehmen zu binden.

Effiziente Entscheidungsfindung: Eine klare Unternehmenskultur gibt Richtlinien und Grenzen vor, innerhalb derer Entscheidungen getroffen werden können. Das kann den Entscheidungsprozess beschleunigen und zu konsistenteren Ergebnissen führen.

Teamarbeit und Zusammenarbeit: Eine gelebte Kultur fördert das Gemeinschaftsgefühl und erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Abteilungen und Teams. Das führt zu einer besseren Kommunikation, effizienteren Prozessen und innovativen Lösungen.

Vertrauen und Integrität: Eine Unternehmenskultur, die Ehrlichkeit, Transparenz und ethisches Handeln betont, kann das Vertrauen sowohl zwischen den eigenen Mitarbeitenden als auch mit externen Stakeholder:innen stärken.

Langfristige Perspektive: Während finanzielle Anreize und Geschäftsstrategien kurzfristige Ergebnisse liefern können, bildet eine solide Unternehmenskultur die Grundlage für langfristigen Erfolg und Stabilität.

Warum HR digitale Impulse setzen muss

Der Prozess der Verbesserung der Organisationsstruktur, Unternehmenskultur und Mitarbeiterentwicklung ist also entscheidend, um die Performance des eigenen Unternehmens nachhaltig zu steigern. Und dabei handelt es sich um einen langfristig angelegten Vorgang, den die HR-Abteilung an der Seite der Geschäftsführung prägen kann.

Wichtig ist es, den Wandel der Arbeitskultur aktiv zu begleiten, weshalb HR als „Gamechanger“ eine zunehmend strategische Bedeutung zukommt. Dabei gilt: Je digitaler die eigenen HR-Prozesse im Hintergrund aufgestellt sind, desto besser kann HR die neuen Aufgaben bewältigen, die sich daraus ergeben.

Employee Self Service fördert Selbstständigkeit

Denn digitale HR-Systeme reduzieren nicht nur die Fehlerquote, etwa bei der Erfassung von Überstunden oder Urlaubstagen, sie beschleunigen auch die administrative Abwicklung und erhöhen die Transparenz. Letzteres insbesondere dann, wenn das System über Employee Self Service-Funktionen verfügt und wenn relevante Daten über die Cloud in Echtzeit jederzeit für alle Berechtigten verfügbar sind. Dann können die Mitarbeitenden bestimmte HR-Aufgaben wie das Urlaubsmanagement oder die Zeiterfassung selbst übernehmen.

Damit wird HR vor allem dem Wunsch der jüngeren Generationen nach selbstständigem Arbeiten und mehr Eigenverantwortung gerecht: Statt einer Top-down-Planung partizipieren die Beschäftigten an den administrativen Personalprozessen, was wiederum ihre Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen erhöht und damit die Mitarbeiterbindung stärkt.

HR-Prozesse digitalisieren, mehr Spielräume schaffen

Die Basis dafür sind technologiebasierte Lösungen, die manuelle Prozesse durch automatisierte Abläufe ersetzen. Je mehr Ressourcen HR für strategische Aufgaben anstelle für administrative Aufgaben hat, desto effektiver lässt sich die HR-Performance und damit auch die Gesamtperformance des Unternehmens steigern.

Sprich: Es werden neue Spielräume geschaffen, die sich für die Verbesserung der Organisationstruktur, Unternehmenskultur und Mitarbeiterentwicklung nutzen lassen. Dazu sollte HR hinterfragen, ob sich bestimmte Prozesse via BPO (Business Process Outsourcing) an einen externen Partner auslagern lassen. Und ob es Sinn macht, auch die IT-Infrastruktur als Basis für digitalisierte HR-Prozesse auszulagern.

Die Antworten liegen nah: Gerade hinsichtlich der Herausforderungen Homeoffice und Hybrid Work stellt eine extern betriebene Cloud das ideale Modell dar. Hinzu kommen die Flexibilitäts-, Effizienz- und Kostenvorteile, die eine dynamisch skalierbare Lösung aus der Wolke nun mal bietet.  

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